Rundenbericht 5.Runde

 

Die 5.Runde begann am 24.03.06 pünktlich um 19 Uhr beim HSK .

Für Rainer Vogler konnte Manfred Heymuth aktiviert werden.

 

Matthias eröffnete mit dem Damenbauern seine Partie und es ergab sich wohl so eine Art Trompowski wogegen  der Gegner den Läufer fianchettierte und kurz röchelte.

 

Martin spielte mit Schwarz solide eine Sizilianisch Variante .

 

Marten überraschte den Gegner mit dem Eröffnungszug b3 wogegen dieser sich nach Art Königsindisch aufbaute.

 

Dave spielte als Schwarzer gegen die fanzösisch Vorstoßvariante .

 

Andrei spielte jenseits der Theorie worauf auch seine Gegnerin sich Königsindisch aufbaute .

 

Ich selbst musste versuchen gegen eine Wiener Partie zu bestehen die später in ein

Abgelehntes Königsgambit überging. Durch zu passives Spiel in so scharfer Eröffnung geriet

Ich jedoch schnell in eine schlechte Stellung.

 

Gerd versuchte als Weisser gegen sizillianisch ein Gambit welches die Gegnerin jedoch durch vorbeiziehen nicht annahm.

 

Manfred spielte sicher Caro Kann und bis auf ein Quentchen Raumvorteil für den Gegner sah die Stellung doch recht sicher aus.

 

Mittlerweile stand ich schon nicht mehr schlecht sondern völlig überrannt und nach heftigsten Königsangriff blieb mir nur noch die Aufgabe. 0-1

 

Gerd stand inzwischen sehr gut , konnte die Bauernstellung der Gegnerin zerpflügen und anschließend gewann er noch die Dame gegen Turm und Läufer was ihm zum Gewinnen langte . Der Ausgleich 1-1

 

Martin konnte sich in seiner Partie auch Materialvorteil sichern, zunächst Bauern später

2 Laüfer  gegen einen Turm was auch ihm zum Sieg völlig langte. Der Führungstreffer!

                                                 2-1

 

Andrei spielte vielleicht etwas gewagt wurde aber dafür mit taktischen Chancen belohnt.

In schwieriger Stellung geriet er in äusserste Zeitnot und nachdem die Gegnerin während des Verteidigens ( aktiv ) noch nebenbei eine Figur ergaunerte konnte Andrei unmittelbar vor dem Fallen des Zeiblättchens aufgeben. Ausgleich 2-2

 

Dave hat sicher und gut gespielt . Er konnte sich die Bauernmehrheit auf dem Damenflügel sichern . Später und nach etlichen Materialgetausche entstand ein Endspiel mit Mehrbauern für Dave welches aber infolge der verbliebenen ungleichen Läufer, die ja so häufig ein Remisgarant sind , zur Punkteteilung führte. 2,5-2,5

 

Manfred befand sich inzwischen in einem Turmendspiel mit völlig verrammelter Bauernstellung und nur einer einzigen offenen Linie auf der dann die Türme getauscht wurden .Durch die Bauernstellung  war es keinem der Könige möglich durchzudringen.

Somit Remis .                                   3-3

 

Matthias am Spitzenbrett konnte seinem Gegner die Rochadestellung durch Verdoppelung

Der Bauern schwächen.Er drückte und presste weiter auf das gegnerische Spiel ein und gewann dann verdienterweise.              4-3

 

Marten hatte seinen Gegnerzwischenzeitlich auch ganz gut in den Griff bekommen , spielte zeitweise mit Qualitätsvorteil der jedoch später an den Gegner zurückging. Im verbliebenen Turmendspiel quälte sich Marten mit Minusbauern und trotz vergeblicher Gegenwehr war das Endspiel nicht mehr zu halten.      4-4 Endstand