3. Runde 08.02.07


Diagonale 1 gegen Altona 1


Der Tag als der Schnee kam, oder 7-1 ist gar nicht so übel...


Anfang Februar, typisches Erkältungswetter und so fehlten uns unsere Stützen Finki und Martin wegen einer munteren Erkältung.
Zum Glück war Dave dabei, der Einzige der Schreiben und Gäste vernünftig begrüßen kann.
Die Gäste aus Altona machten es Ihm nicht allzu leicht, da Sie aufgrund fehlerhafter Navigation sehr zögerlich eintrafen.
Um 19.20 Uhr waren aber alle an Bord.


Wir hatten als Ersatz Detlef und Rainer J. den Weitgereisten dabei.


Das Detlef ein gigantisches Potential besitzt wussten alle und so hatten sich gerade alle hingesetzt und die Uhren auf korrekten Gang überprüft, da wurde gleichnamige an Brett 7 wieder angehalten.
1-0 gegen Friedrich Uhlmann (DWZ 1695), perfekter Start.


Andrei an Brett 4 war in Spiellaune (neues Motto: "ich spiele nun einfach schneller") und er "opferte" erst einen Bauern um dann einen super vorgetragenen Angriff hinzulegen.
2-0 gegen Bahram Farzamfahr (DWZ 1653), ideal.


Gerd an Brett 6 war auch in Spiellaune aber sein Gegner ebenfalls und so gab es nach ein, zwei Unachtsamkeiten keine Abwehrmöglichkeiten gegen das drohende Matt mehr.
2-1 gegen Heyko Christ (DWZ 1609), immer noch gut.


Mannschaftsführer Dave ("schnelle Partien liegen mir einfach") spielte gegen "Blitzer" Sreten Ristic (DWZ 1840).
Dave spielte schneller und besser und so war die Sache nach einem schönen Königsangriff und mit zwei wunderbaren Freibauern bald entschieden.
3-1, was sollte da noch schiefgehen.


Rainer, der Weitgereiste, spielte an Brett 8 und er spielte gut.
Er bot seinem Gegner mehrere Figuren an um dann ebenfalls mit Dame und Freibauern den gegnerischen König zu ärgern.
4-1 gegen Branko Kobilarov (DWZ 1481), nun fehlte nicht mehr viel.


Ich spielte seit 10 Jahren das erste Mal wieder das Wolga-Gambit und freut mich sehr darüber.
Bis 20 Züge vorbei waren und mein Gegner Christian Wiener (DWZ 1986) immer noch den Eindruck machte als würde er die Stellung schon 1.000 Mal auf dem Brett gehabt haben.
Mir ging es leider nicht so und so musste ich mehr Zeit investieren um das Gleichgewicht zu halten.
Es gelang mir nicht 100 prozentig und so stand Christian eher besser als es in Richtung Zeitkontrolle ging.
Dort stellte er dann zunächst den Bauern und danach noch eine Figur über eine kleine Kombi ein.
5-1, nun konnte definitiv nichts mehr schiefgehen.


Andreas an Brett 5 spielte um einen anderen Chronisten zu zitieren
"ein wie üblich unglaubliches Ding, das niemand wirklich begriff".
So stand er zunächst meiner Meinung nach eher schlechter um den Gegner dann solange zu verwirren, bis dieser in ein verlorenes Endspiel abbog.
6-1 gegen Walter Diehl (DWZ 1790), unglaublich.


Der Bruder von Walter, Alexander Diehl (DWZ 1885) spielte gegen Marten an Brett 3.
Martens Partie hatte 3 Phasen "gut" "schlecht" "sehr gut".
Aus der Eröffnung kam Marten gut heraus um danach etwas zu stolpern und dem Gegner
die bessere Perspektive zu eröffnen. Dieser wollte aber nicht so richtig und so
entwickelte es sich doch noch prächtig für Marten.
7-1, Wahnsinn.

Ebenfalls Wahnsinn war der Anblick als wir glückselig Richtung Schnulze wanderten, alles war Weiss und so tranken wir noch die eine oder andere Berliner Weisse mit Schuß und dachten schon an Blankenese ...