Diagonale 1 gegen Marmstorf 3

 

Die Umstände für das Nachbarduell waren nicht gerade günstig, da beide Mannschaften ein Sieg brauchten um jeweilige Ziele zu erreichen, aber nicht nur Siege sondern auch die Hilfe andere Mannschaften.

 

Nach ein paar Minuten teilte mir der gegnerische Mannschaftsführer mit, dass ich einen ruhigen Abend habe, da mein Gegner kurz zuvor krankheitsbedingt abgesagt hatte. 1-0

 

Unser neuer Ersatzspieler Marcel bestach seine Mitspielerin (DWZ 1623) mit allen Mitteln (gutes Aussehen, eine Heimfahrt, etc.) und gewann nach knapp 30 Minuten. 2-0

 

Dann geschah erstmal nix und ich durfte mich langweilen, aber ich konnte eine positive Tendenz auf allen Brettern bewundern (außer an Brett 7, da stand es schon nach 5 Zügen nicht mehr so gut).

 

21h und Marten, der die ganze Zeit vor Optimismus nicht zu stoppen war, sah eine Wende in seiner Partie kommen und bat mich, Remis (gegen DWZ 1719) anbieten zu dürfen, da wir immer noch besser standen, stimmte ich zu. 2,5–0,5

 

Immer wieder sah ich mir die Partien meiner Mannschaftskameraden an und musste zu sehen, wie die teilweise doch bessere Stellungen kippten. 22.15h Dave (gegen DWZ 1716) meinte, dass 3h zu spielen, wäre für ihn zu viel und er sieht nichts mehr. Von seinem Mehrbauern und teilweise einfach gewonnene Stellung wollen wir hier nicht reden. Also bot er seinem Gegner Remis an, was dieser gern annahm. 3-1

 

Jetzt kippte es wirklich und ich sah eigentlich kaum noch Punkte, die wir hätten gewinnen können.

 

Gerd (gegen DWZ 1709) umkämpfte seine schlechte Stellung hart, wurde aber leider nicht dafür belohnt und um 22.30h musste er die Segel streichen. 3-2

 

Jens stand von Anfang an gut, aber seine Stellung gab auch viele Risiken für ihn her. Mit der Zeit wurde daher auch seine Stellung immer schlechter und mit überzeugender Endspielstärke seines Gegners gab es auch keine Chance (gegen DWZ 1707 um 22.45h) mehr für ihn. 3-3

 

Andreas führte seine bessere Stellung nicht so, wie ich es als Mannschaftsführer gerne hätte, denn seine Stellung schwankte immer wieder hin und her. Bis Andreas dann einen guten Mittelspielplan entwickelte und in ein gewonnenes Endspiel mit Springer und 2 Bauern gegen 2 Bauern überführte (gegen DWZ 1712 um 23h). 4-3

 

Ein Punkt war uns sicher. Matthias (gegen einen aufstrebenden jungen Mann mit DWZ 1878) tat sich recht schwer, wobei er wie so häufig mit der Zeit langsam Stück für Stück ein wenig besser stand und wie fast immer kam er in Zeitnot, wann er seinen Vorteil in einen Nachteil verwandelte, kann ich nicht genau sagen (ich war nicht andauernd am Brett), aber gegen 23.05h musste Matthias um sein Remis kämpfen was er natürlich auch tat und dann letztendlich überzeugend nach Hause brachte. 4,5-3,5

 

Nun sind wir Zweiter können mit Altonas Hilfe und einen Sieg gegen HSK 11 noch erster werden oder aber mit Hilfe andere Mannschaften bester Zweiter der Staffel werden und damit aufsteigen. Allerdings ein guter Zweiter wäre auch schon sehr viel.

(Martin Becker)

 

Stand 4-3, letzte Partie:  Sebastian Müller (1878, links) gegen Matthias Wasmuth (2039 rechts). Marten Holst im Hintergrund.