Diagonale I gegen HSK XII:

 

Ein schöner Donnerstagabend und wir können noch um den Aufstieg spielen, wir müssten nur gegen den Tabellenletzten gewinnen. So weit so gut.

 

Auftaktsieg um 20.45h an Brett 2 von mir gegen Wendriner (1813) mit nur 19 Zügen und einem nicht mehr ausgespielten Matt im 20. Zug.  1-0

 

Unser Finkhäuser gegen deren Finck (1552) sah schlecht aus, bis Jens im verlorenen Endspiel um 21.25h Matt setzen konnten (natürlich nicht ganz ausgespielt).  2-0

 

Matthias (gegen Moussavizade, 1750) kam zu mir und meinte er hat heute kein gutes Gefühl, da wir doch schon auf Gewinnerstrasse waren, willigte ich seiner Remisfrage um 21.35h ein, was leider später doch ein Fehler war…  2,5 – 0,5

 

So nun tat sich erstmal eine Stunde lang nichts, aber immer wieder, wenn man den Turniersaal betrat, sahen die Stellungen der Diagonaler-Spieler schlechter aus. Andrei gab um 22.35h (gegen Hadenfeldt, 1644) seine völlig verlorene Stellung auf.   2,5 – 1,5

 

Gerd, der die erste Hälfte seiner Partie deutlich besser stand als sein Gegner (Hammann, 1541), brach mit der Zeit langsam ein und verlor. 2,5 – 2,5

 

Michael hatte ein Remisangebot seines Gegners (Bollmann, 1620) vorliegen, aber ich verneinte seine Frage, ob er dieses annehmen durfte, da wir mittlerweile nicht mehr so gut standen. 22.50h und sein ablehnender Zug war gleichzeitig der Verlustzug!  2,5 – 3,5

 

Dave, der eigentlich die ganze Zeit über auf Verlust stand, zeigte seinem Gegner (Suntrup, 1728) was ein Angriff so bewirken kann und gewann um 22.52h.

3,5 – 3,5

 

Marten, der auch das gesamte Mittelspiel auf Verlust stand (gegen Borchtchevsk, 1729) und im Endspiel eigentlich nicht viel besser stand (2 Bauern weniger, dafür eine sehr geschlossene Stellung ohne Damen!). Mit einer sehr schwierig zu sehenden Kombination hätte der Gegner gewinnen können, er sah diese nicht und nahm das Remis an. 4 -4