Spielbericht NTSV 3 gegen Diagonale 2 oder gibt es den Rainer-Fluch ?

 

 

 

Wie immer traf sich unsere Truppe um 18:00 Uhr vor dem Harburger Rathaus, dieses mal war es sehr schattig und etwas windig.

 

Um 18:15 ging es dann los und trotz der Tatsache, das wir die Autobahn mieden und durch die Innenstadt fuhren erreichten wir pünktlich unser Ziel.

 

Die Mannschaftsaufstellung war die folgende:

 

1) Marcel Heymuth, 2) Rainer Vogler, 3) Rainer Laugwitz, 4) Detlef Menges, 5) Rainer Jonasson, 6) Manfred Heymuth, 7) Andreas Köster, 8) Thomas Pfeiffer

 

Da wir noch nie einen Mannschaftskampf gewonnen hatten, an den drei Rainer teilnahmen, galt es diesen Fluch zu brechen. Erschwert wurde dieses Unterfangen dadurch, dass die rechte Hand von Kirsten im Gips steckte (angerissene Daumensehne) und es deshalb keinen Kuchen gab. Dafür saß Kirsten aber im Turniersaal und drückte uns den Gips-Daumen.

 

Um 19:00 ging es los.

Die erste Entscheidung fiel an meinen Brett, mein Gegner übersah, das er bei einen Läufer-Abzug mit Schach die Qualität verliert und da er schon mit einen Bauern hinten lag, kam es zum unvermeidlichen er musste die Segel streichen. 1:0 für die Diagonale und der erste erfolgreiche Rainer.

 

Wenig später folgte Rainer Nummer 2 am Brett 3 dem Beispiel, mit einen Mehrbauern und zwei Freibauern (einen auf a und einen auf h) stellte er den gegnerischen König vor eine nicht zulösende Aufgabe, was mit der gleichen endete. 2:0 für Dia 2 und zwei erfolgreiche Rainer.

 

Nun vermeldete Andreas am Brett 7, das er sich auf Remis geeinigt hatte, so fand eine wenig aufregende Partie ein verdientes Ende. 2,5:0,5

 

Rainer Nummero 3 an Brett 2 dachte sich ich kombiniere einfach das Vorgehen von meinen Namensvettern, eine Qualität und ein entfernter Freibauer verfehlten trotz heftiger Gegenwehr seines Gegners nicht ihre Wirkung. 3,5 : 0,5 und alle drei Rainer hatten gepunktet, wenn es jetzt nicht geling, dann ist wirklich ein Fluch auf uns.

 

Aber es sollte gelingen, an Brett 6 zeigte Manfred wie man zaubert, in einer auf den ersten Blick sehr Remisverdächtigen Stellung, gelang es ihn mit einen Bauernopfer, das Blatt zu wenden und fuhr den Sieg ein. 4,5: 0,5

 

Am letzten Brett spielte Thomas eine sehr schöne Partie, es sah erst sehr gut für ihn aus. Bis es plötzlich den Gegner gelang nicht nur einen Mattangriff abzuwenden, sondern auch noch im Gegenzug einen Turm zu gewinnen. Jeder andere hätte hier resigniert aufgegeben, aber nicht Thomas, er setzte den Gegner weiter unter Druck, gewann einen Turm für einen Läufer und die Bauern seines Gegenübers wurden auch immer weniger. Bis sich beide in unklarer Stellung auf ein Remis einigten. 5:1

 

Marcel an unseren Spitzenbrett, dachte sich, ohne Sieg können wir als gute Gäste, die Gastgeber nicht zurücklassen. Jedenfalls fand er kein brauchbares Mittel gegen zwei verbundene Freibauern und musste sich am Ende geschlagen geben. 5:2

 

Detlef an Brett 4 hatte das Vergnügen gegen einer seiner Kunden zu spielen.

Lange sah es in der Partie nach einer Punkteteilung aus, Detlef fragte auch zweimal nach Remis. Der Gegenspieler wollte es unbedingt wissen und ließ sich auf einen verhängnisvollen Turmtausch ein. Plötzlich war der Springer von Detlef um einiges wertvoller als der Läufer des Gegners. So hieß es Läufer opfern gegen einen Freibauer und der Springer gönnte sich ein Bauernfrühstück. Am Ende, stand der weiße König einsam seinen Kontrahenten und drei Bauern sowie einen Springer gegenüber. Jetzt blieb nur noch die Aufgabe. 6:2 Ich hoffe, Detlef hat jetzt nicht einen Kunden verloren.

 

So fuhren wir mit zwei Mannschaftspunkten und einen Sackvoll Brettpunkten Richtung Süden und begossen das Ereignis in der Stupfen Ecke noch mit einen Guinness. Wir alle waren froh, das der Rainer-Fluch von uns genommen wurde.