"Union Eimsbüttel gegen Diagonale 2"

- Die Kuchenschlacht -

Die Zweite aus dem Hause Diagonale, in optimaler Besetzung, mit einen leckeren Kuchen von Kirsten machte sich auf den Weg nach Eimsbüttel.

Der Abend begann mit einer kleinen Ansprache von Stefan Wolff (Ex-Diagonaler) der auf eine exotisches Limonadengetränk hinwies, das unbedingt getrunken werden sollte und auf einen Kuchen, den die Eimsbüttler gestiftet hatten.

Da war also unser Kuchenmonopol durchbrochen. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Kurz nach dem Alexander nach einer wenig spannende Partie, sich auf ein Remis einigte, musste ich an Brett sechs schon die Segel streichen. Ich hielt mich zu lange an einen schwachen Mehrbauern fest, trank besagte Limo (schmeckte wie Laternenpfahl ganz unten) und ließ in einen tödlichen Matt-Angriff 1,5 : 0,5 gegen uns.

Am Nachbarbrett hatte Detlef auch nicht viel mehr Glück, die Limo blieb ihn zwar erspart, aber nach einen guten Start ging am Ende ein Springer verloren oder die Rettungsaktion hätte die Stellung gekostet. 2,5 : 0,5

Jürgen an Brett acht versuchte alles, ein Turmendspiel mit Minusbauern noch ins Remis zu retten, aber trotz aller Raffinesse, sein Gegner ließ sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. 3,5 : 0,5

Jetzt wurde es eng. Ich schaute mir mal die verbleibenden vier an. Brett 1, Marcel spielte gerade mit einen Turm weniger, er hatte zwar einen mörderischen Angriff, der sich aber am Ende mehr als selbstmörderisch entpuppte. An Brett 4 wurde Rainer Laugwitz auf kleiner Flamme vom Gegner gegart, nach einer erfolgreichen Figurenumwandlung hat er dann den Widerstand eingestellt.

An Brett drei kam es zu einen merkwürdigen Remis, beide Spieler waren in Zeitnot und durch eine unglückliche Fügung schaute kein Schiedsrichter zur Uhr als beide Plättchen fielen. Jetzt lagen wir 6:1 zurück. Manfred an Brett sieben spielte ein Endspiel je zwei Bauern, er Springer und Gegner Läufer. Plötzlich zog sich sein Gegenüber die Jacke an, sagte er hätte keine Lust mehr und gab auf. So sind wir mit einen Überraschenden Ende doch noch zu einen ganzen Punkt gekommen.

Der Abend wurde dann einen Guinness in der Stupfen Ecke nett beendet.
Gelernt haben wir folgendes, die Bezirksliga ist härter, denn hier haben wir nicht das Kirsten-Kuchen-Monopol (KKM) und lass die Finger von komischer Limonade.

Rainer