Mannschaftskampf mit Tücken.

Am 24.01. stand der Kampf gegen HSK 13 im Kalender.

Die ersten Probleme waren, das Rainer Vogler im Krankenhaus liegt (an dieser Stelle, Gute Besserung) und Alexander nicht konnte.

Ich hatte einen beruflichen Termin in Bonn und hatte geplant rechtzeitig wieder in Harburg zu sein.
Am Tag vor dem Match bekam Detlef Zahnschmerzen und meldete sich bei Kirsten krank (ich war ja schon in Bonn) Sie durfte jetzt nicht nur den leckeren Kuchen backen, sondern sich auch noch um Ersatzspieler kümmern. Soweit zur Vorgeschichte:

Am Donnerstag selbst, kam ich direkt von der Sitzung aus Bonn ins Spiellokal. Es traten an:
1) Marcel, 2) Rainer L., 3) Rainer J., 4) Manfred, 5) Andreas K. 6) Jürgen, 7) Thomas, 8) Christoph

Rainer Laugwitz kam etwas später.

Der Kampf fing gut an, als "Manni der Unbesiegbare" seinen zweiten Saisonerfolg feiern konnte.
Andreas an Brett 5 hatte ein Remisangebot und erdachte sich, viel geht hier so wie so nicht mehr, sacke mal den halben Punkt ein.

Gegen 21:40 Uhr musste am Brett neben mir Rainer leider feststellen, das ein Heer von Mehrbauern ein ernstes Problem sein kann, er konnte der Bauernflut nicht Herr werden und stellt so den Widerstand ein 1,5: 1,5

Jürgen am Brett 6 konnte in kniffeliger Stellung ein Remis halten so dass es um kurz nach zehn 2:2 stand.

Jetzt brach leider das Elend über uns hinein. Trotz erstklassigen Kuchen fiel ein Brett nach dem anderen.

Zehn Minuten später gab Thomas seine Partie auf und auch die Schlacht am Brett acht (keiner weiß genau was die beiden da so gespielt haben) endete mit einen Punkt für den HSK.

An meinen Brett sah es sehr verzwickt aus. Ich hatte zwei Mehrbauer und "tausende" Drohungen gegen mich. Ein Damenendspiel (okay je ein Springer war auch noch mit von der Partie)

Da ich mich auch noch in Zeitnot befand, was für mich nicht alltäglich ist, habe ich leider die Möglichkeit des Damentausches (das kann mein Namensvetter besser) ausgelassen. So das erst mein Gegner Remis bot und ich nach der Zeitkontrolle noch etwas probiert habe um dann um halb zwölf selbst das Remis zu bieten.

Ich war total platt, um sechs Uhr aufgestanden, mit der Geschäftsführung verhandelt, fünf Stunden gereist und fünf Stunden Schach.

Jetzt spielte nur noch Marcel am ersten Brett, aber auch nicht mehr lange zwanzig Minuten später war auch seine Partie gelaufen, so das der Endstand 2,5 : 5,5 war.

Wenn wir bei jeden Mannschaftskampf einen halben Brettpunkt mehr holen, dann schaffen wir auch den Klassenerhalt :-)