Runde 9:

Zum Abschluss der Saison ein Heimkampf! Dazu noch in guter Besetzung, obwohl wir wieder vier Ersatzspieler
benötigten. Die 8, in deren Entscheidung der Aufstieg liegen sollte waren (von 1-8):
Marcel, Rainer L., Rainer J.,Armin (der extra aus Köln von der Montage angereist ist), Manfred,
Jürgen, Rainer V. und Joachim Hemminghaus. Wie in der glorreichen Aufstiegssaison 2007 war in der
lezten entscheidenden Runde "Rainer Heymuth" komplett, hoffentlich ein gutes Omen.
Für Bergstedt ging es um die Goldene Ananas, wir brauchten dringend einen Sieg, am besten 5-3 oder höher.
Dementsprechend motiviert gingen wir ans Werk. Am Anfang war noch nicht so viel los, Marcel kam als Schwarzer gut
aus der Eröffnung raus (isolierter Doppelbauer beim Gegner), Rainer L. stand besser, Jürgen hatte schnell eine Mehrfigur
und Rainer V. gewann zwei hübsche Bauern in der Eröffnung. Bei den anderen war noch nicht viel spannendes passiert.
Jürgen stellte sich besser und besser auf und fing an den schwarzen König zu jagen. Als dieser auf g4 ankam, hatte
der Gegner keine Lust mehr. Das Führungstor und Zuversicht, den Kampf zu gewinnen. Doch der Kampf ging weiter.
Während Rainer V. immer besser stand und Rainer L. einen Bauern gewann, wurde die Stellung vom dritten Rainer kritischer.
Armin hatte leider einen Bauern eingestellt und hatte nicht wirklich viel auf dem Brett übrig.
Manfred lehnte ein Remisangebot des Gegners ab, denn die Stellung war ziemlich zugemauert und es sah nicht so aus, als könne
man sie verlieren. An Brett 1 hatte Marcels Gegner Marcel ein Turmopfer angeboten, das Marcel nach reiflicher Überlegung
annahm und gekonnt widerlegte. Nur wenige Züge nach Annahme des Turmopfers setzte er den Gegner matt.
Kurze Zeit später kam Rainer L. in den Analyseraum und sagte, er habe Rainer J. gesagt, dass Rainer V. gewonnen hat.
Leider überbrachte er auch die Nachricht, dass Joachim Hemminghaus verloren hat. 3-1 für uns sah schon mal nicht so schlecht aus.
Im Gegensatz zu Rainer J.s und Armins Stellung. Die beiden drohten einzugehen. Rainer L. hingegen stand sicher
und strebte unaufhaltsam dem Sieg entgegen. Manfred hatte Glück gehabt, sein Gegner hätte nach einen schwachen Zug
manfrederseits zweizügig die Dame gewinnen können. Hat er aber nicht gesehen. Die Stellung war trotzdem besser
für seinen Gegner. Dann konnte Rainer J. nicht mehr wirklich viel gegen Mehrturm und Mehrbauern machen, 3-2.
Manfred machte erneut einen schwachen Zug, diesmal nutzte der Gegner das um einen Bauern zu gewinnen. Nach einem weiteren
schwachen Zug musste auch noch eine Figur dran glauben. 3-3 und Rainer L. und Armin noch am Spielen.
Wie erwartet entschied Rainer L. das Match für sich. Das Unentschieden war uns sicher, aber das würde nur reichen,
wenn Fischbek uns hilft und HSK auch mindestens 4 Punkte abtrotzt. Darauf sollte man sich aber nicht verlassen.
Um Armins Brett herum war es eng. Seine Zeit war deutlich schlechter und er hatte auch noch ein sehr schwieriges Endspiel vor sich:
Turm+König gegen Turm, Randfreibauernpaar+König. Armins Zeit tickte und tickte und sein Gegner schaffte es, seine Stellung
weiter und weiter zu verbessern. Dann aber, im 114. Zug, bei ca. 30 Sekunden auf der Uhr fand Armin den Zug der Züge:
Ein wunderschönes Turmopfer mit erzwungenem Patt oder Rückgewinn der beiden Bauern in zwei Zügen.
Das sah sein Gegner ein und während Armin hoffentlich den Aufstiegszug gefunden hat, hofften wir sehr, dass
der HSK am Folgetag NICHT 8-0 gegen Fischbek gewinnt. In der anschließenden Kneipenrunde wurde ob der Unwahrscheinlichkeit
des Ereignisses eine Runde aus der Kasse gezahlt und beschlossen, den Fischbekern morgen Unterstützunug beim Heimkampf zukommen
zu lassen. Der Bericht darüber, wird schnellstmöglich folgen.


[Marcel]