Freitag der 13. ist doch ein Glückstag

Irgendwie hatten wir es immer geahnt, die Geschichte mit Freitag dem 13. und irgendwelchen Tempelrittern oder den Primzahlen konnte nicht wirklich stimmen. Aber der Reihe nach.

Ohne den kranken Chefchronisten und den abwesenden Mister-100% fuhren wir nach Pöseldorf, um nach der unglücklichen Niederlage gegen HSK 11 wenigstens etwas Schadensbegrenzung zu betreiben.
Uns dabei helfen sollten die Heymuths, die netterweise spontan zusagen konnten.
Unser Gegner SKJE 4 kam aus der Kreisliga und hatte mit 0-4 Punkten bisher keinen perfekten Start in die Saison.

Wie lief es nun am Freitag den 13.

Florian spielt anscheinend viel lieber mit Weiss und beherrschte so das Geschehen. In einer eher einseitigen Begegnung fuhr er den ersten Punkt elegant ein 1-0.

Dave war noch benebelt von seinem Erstrundensieg, so dass er in einer taktisch geprägten Partie nicht immer den Überblick behielt, leider 1-1.

Da waren dann aber auch schon über 3 Stunden um. Ich hatte zu dieser Zeit viel zu wenig Zeit und deshalb kann ich die folgende Chronologie nur erahnen...

Manfred spielte diesmal nicht das Schach, für das wir Ihn lieben, und wurde dafür bestraft, 1-2.

Martin spielte souverän, fast zu souverän, so dass auf einmal ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und identischer Bauernzahl entstand. Keiner wusste wie, aber er gewann das Ding, 2-2.

Andrei war müde und mochte seine Stellung nicht wirklich gerne, so dass es auf einmal 2-3 stand.

Ich spielte erstmalig Albins Gegengambit, allerdings als Weisser, und stand zur Mitte der Partie eher schlechter.
Taktisches Geschick und sicher auch glückliche Fügung brachten mich auf die Siegerstrasse, die ich nicht mehr verliess, 3-3.

Finki meinte, er könnte den Grünfeldinder auch ohne Bauernzüge spielen und so tummelten sich seine Figuren lange auf den Reihen 6,7 und 8. Wie er es letztlich schaffte auch noch die anderen Reihen zu betreten, bleibt sein Geheimnis. Jedenfalls gewann er und damit stand es auf einmal 4-3.

Marcel spielte recht ambitioniert und opferte eine Qualle für viel Platz im Zentrum.
In aussichtsreicher Stellung konnte er kurz nach Finkis Sieg ein Dauerschach erzwingen und so stand es auf einmal 4,5 zu 3,5 für uns.

Beim "Analyse-Bier" im GEO waren wir uns einig, dass ein 4-4 sicher das gerechtere Ergebnis gewesen wäre.
Zumindest werden wir nun beantragen immer am Freitag den 13. zu spielen.

[Matthias]