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	<title>Landesliga &#8211; SV DIAGONALE</title>
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	<description>Schachverein Diagonale-Harburg von 1926 e.V.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 May 2023 21:16:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>So wie einst Tina Turner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marten]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2023 21:05:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMM]]></category>
		<category><![CDATA[Landesliga]]></category>
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					<description><![CDATA[Genau so wollen auch wir auf Abschiedstournee gehen. Nachdem das Ende (der Abstieg) ja bereits feststand, noch einmal die Miniröcke an, die Perücken auf die schütteren Haare und den Laden rocken. Die Aula der Schule&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Genau so wollen auch wir auf Abschiedstournee gehen. Nachdem das Ende (der Abstieg) ja bereits feststand, noch einmal die Miniröcke an, die Perücken auf die schütteren Haare und den Laden rocken. <span id="more-6885"></span>Die Aula der Schule &#8222;Alter Teichweg&#8220; war dafür auch gut gefüllt (mit Menschen, nicht mit Sauerstoff). Und für eine nächste Abschiedstournee in wenigen Jahren wird es dann sicher auch reichen.</p>
<p>Erstmalig nach Corona konnte wieder die traditionelle Abschlussdoppelrunde vor Ort stattfinden, immer eine nette Sache und oftmals von großer Spannung bis zum Schluss geprägt. Letztere war dieses Jahr eher dünn, wir waren schon abgestiegen, Fischbek so gut wie aufgestiegen, lediglich der vorletzte Platz, der zweite Absteiger, hing noch zwischen einigen Mannschaften in der Schwebe, das bereitete uns aber keine besondere emotionale Verstrickung. Es ging nur noch einmal darum, die Flagge der Diagonale hochzuhalten, gutes Schach zu spielen und Spaß zu haben.</p>
<p>Nun, einer aus drei ist ja nicht schlecht.</p>
<p>Am Sonnabend trafen wir mit Tareq, Martin, Marten, Tobias, Haschem und Said sowie zwei Meldeleichen mit einem leichten Starthandicap aber neuen Socken auf St. Pauli III. Etwas wurde das Handicap dadurch relativiert, dass ein Kiezianer zur Alten Forst fuhr und dann Rainer entsetzt anrief, wo wir spielen würden &#8211; von der Forst zum Teichweg reichte es nicht mehr in der Zeit und daher begannen wir letztlich mit 1:2 und Marten durfte den Vereinswhatsappkanal auf dem Laufenden halten.</p>
<p>Und das Laufende war so schlecht gar nicht. Ich nehme vielleicht einmal vorweg, dass wir nicht 8:0 gewonnen haben, aber die Spieler spielten ordentlich. Tareq vielleicht am ordentlichsten in dem Sinne, dass nicht so viel passierte und er nach solidem Aufbau auf beiden Seiten gegen Guido Schleicher (2165) Remis gab, um den Rest des Tages für eine Vorbereitung gegen Großhansdorf nutzen zu können.</p>
<p>Martin hatte eine interessante Variante gegen Jakob Goepferts (2140) Caro-Kann aufgefahren. Der Königsturm kam über h3 ins Spiel und schaute mal, wo er sich platzieren würde können. Leider gab es später eine Taktik und quall, war die Futsche schwupps. Bedauerlich und auch nicht mehr wirklich kompensierbar.</p>
<p>Tobias sah gegen Frank Müller (2079) lange gut aus &#8211; wenig Wunder, so gut wie er eh immer aussieht &#8211; aber irgendwie passte irgendwo irgendwann irgendwas nicht so ganz (bekommt Nena für diesen Satz jetzt eigentlich Tantiemen? Ich hoffe doch, dass nicht) und Frank stellte den Mannschaftssieg für die Paulianer sicher.</p>
<p>Haschem hatte gegen Torsten David (2039) ebenfalls eigentlich eine angenehme Stellung, aber dann spiegelten sich die Ereignisse vom Nachbarbrett und nach Beendigung der Zeitnot ergab ein Nachschauen auf dem Brett, dass da nichts mehr bei rumkommen würde.</p>
<p>Sein Bruder machte es an 8 deutlich besser. Sowohl er als auch Opponent Guntram Knecht (2052) waren einer Debatte zum Thema &#8222;wer schlägt schneller zu&#8220; nicht abgeneigt, und der Königsflügel füllte sich mit tollwütigen Figuren. Eine Partie zum Nachspielen und genießen &#8211; bis zu dem Zeitpunkt, da Said einen Turm falsch herum deckte und statt mit einem durchschlagenden Angriff hocherhobenen Hauptes durch die Tore der schwarzen Festung zu reiten, kostete ein Fesselungsmotiv letztlich eine Figur &#8211; und wenn man dann nicht sofort etwas im Angebot hat, dann ist das meist problematisch, so auch heute.</p>
<p>Alles in allem mit 1,5:6,5 mal wieder eine deutliche Klatsche, die einerseits gar nicht so klar war, wie das Ergebnis es darstellt, andererseits aber eben zeigt, dass uns eben die eine Nuance oft fehlt, um auf dem selben Niveau mit unseren Gegnern zu sein, und wir deswegen eben bei allen gültigen Ausreden über die mehr als bescheidenen Umstände dieser Saison ein verdienter Absteiger sind.</p>
<p>Dennoch sollte Runde 9 für uns, oder zumindest manche von uns, noch einmal ein Schmankerl bereithalten. Unser Gegner Großhansdorf war zwar nur Vorletzter und musste unbedingt für die letzte theoretische Chance zum Klassenerhalt gegen uns gewinnen (Spoiler: Großhansdorf hat die Klasse gehalten), aber an den vorderen Brettern saßen mit IM Enno Heyken (3), IM Anita Gara (2) und GM Matthias Wahls (1) durchaus Kaliber, die unsereiner normal nicht ans Brett bekommt und wo alleine das Spielen schon eine Freude und ein Erlebnis sein kann. Daher auch Tareqs Vorbereitungswille für Brett 1. Daniel ließ sich allerdings an 2 auch von dieser Aussicht nicht aus der Reserve locken, aber an 3 maß sich Martin mit Enno Heyken.</p>
<p>Beginnen wir jedoch mit dem Fußvolk. Marten ist ein Trompowski mit Schwarz gegen Gerd Kuhn (1981) aber mal sowas von missglückt &#8211; und auch wenn er zurückzukommen schien, so war am Ende in schon schwieriger, wahrscheinlich sogar verlorener (genau werde ich es nie wissen, denn diese Partie wird nie auf meinem Computer landen und wenn ich sie eigenhändig aus allen Datenbanken löschen muss), Stellung die Dichte und das Ausmaß an elementaren Zählfehlern beeindruckend. Es war keine von den oben angesprochenen Partien des Typs &#8222;da fehlte eben eine Nuance&#8220;. Die Bezeichnung kann auch Said gegen Joachim Felten (2082) nicht ernstlich verwenden. Vielleicht nicht so extrem, aber Schritt für Schritt ging es bergab und der Gegner ließ sich dann auch nicht von haschimiesken Chaoszügen beeindrucken. Und vier Bauern weniger sind eben nicht gut.</p>
<p>Der Berichterstatter fürchtete zu diesem Zeitpunkt schon, das erste 0:8 seiner aktiven Zeit protokollieren zu müssen, aber weit gefehlt, Tobias&#8216; Stellung hatte ich völlig falsch eingeschätzt, diese war sogar klar besser bis zeitweilig gewonnen, aber angesichts knapper werdender Zeit und einiger Möglichkeiten unklarer Schärfe entließ er Ulrich Spindel (2080) in ein für letzteren glückliches Remis.</p>
<p>Die letzte Partie des Tages und damit unserer Landesligazugehörigkeit gehörte dann Haschem. Gegen Ernst-Helmuth Varain (2021) stand er auch unschön bis passiv, aber gegen seinen sonstigen Spielstil verteidigte er hochsolide und auch wenn es bis zum endgültigen Remisgebot des Gegners nicht klar war, ob er würde halten können, eben jenes Remisgebot zeigte dann an, dass er konnte und somit einen versöhnlichen Saisonabschluss für uns sicherstellte.</p>
<p>Und ja, der Bericht war hier etwas achronologisch, denn von den vorderen Brettern hatte ich ja noch nichts gesagt, obwohl sie schon fertig waren. Tareq hatte sich eine wohlgekleidete Königsindischidee zurechtgelegt, die Matthias Wahls (2531) vollständig in die Hände spielte und schon früh war der Anzugsvorteil hopp. Tatsächlich mehr als das, wie die anschließende Analyse zeigte. Für den unbeteiligten 1800er sah es so aus, als ob weiß langsam zusammengeschoben wurde, aber sich nach Kräften wehrte und Tareq kann auf die Partie meines Erachtens auch stolz sein, einige Zeit konnte er sich gut wehren. Für den beteiligten GM hingegen war die Partie längst im höheren, tieferen und mittleren Sinne gewonnen und die nachfolgende Analyse war sehr instruktiv und nett und gewürzt mit Anekdoten von und über britische Großmeister wie Nunn, Miles oder Keene. Aber sie zeigte eben auch sehr deutlich, dass zwischen uns und einem Platz im Kandidatenturnier noch einige Nuancen an Schachverständnis der elementaren Art passen. Ich gebe aber gerne die Großhansdorfer Bitte hier weiter, Wahls&#8216; Kanal auf Jutjuub einmal anzusehen, zu abonnieren und zu laiken.</p>
<p>Bleibt Martin gegen Enno Heyken (2331). Ebenfalls eine Partie, die ich hier nicht angemessen beschreiben kann, ich empfehle, die Landesligapartien runterzuladen und selbst einmal reinzuschauen (meine Partie bitte vorher aus der Datenbank löschen, danke). Die Eröffnung war dem Laien erneut unklar und Martin geriet bereits in eine Phase von Klimmzügen, um nichts Entscheidendes geben zu müssen. Enno ließ sich jedoch auf eine scharfe Idee ein, Bauer gegen Qualle aber Angriff dachte ich, aber er schwenkte sogar um auf Dame und Bauer gegen Turm und Läufer im offenen Mittelspiel. Hier ging immer überall alles, einen zweiten Bauern bekam Enno noch, Martin aber auch einen zurück. Letztlich erlaubte sich nach der bisherigen Analyse Martin nur eine klitzekleine Ungenauigkeit &#8211; die aber auch nichts daran ändern konnte, dass Stockfish sein beliebtes &#8222;0.00&#8220; als Stellungsbewertung auswarf und in immer noch relativ fuchswilder Stellung sah Enno das genauso, die beiden schüttelten sich die Hand und Martin darf sich jetzt hochverdient zumindest einen halben IM-Skalp über die dünneren Stellen auf dem Kopf drapieren.</p>
<p>Tja, und das war es nun. Ein besonderer Dank geht an Haschem, der alle 9 Partien durchspielen konnte. Und überhaupt allen, die trotz der Umstände stets für eine gute Stimmung gesorgt haben &#8211; denn das war sie.</p>
<p>Den ersten Bericht nach dem Landesligaaufstieg 2012 beendete ich noch mit &#8222;Wir sind gekommen, um zu bleiben&#8220;. Und das sind wir dann ja auch einige Zeit, bis wir auf einmal in die andere Richtung entfleucht sind. Sofort zurückkamen und nun geht es wieder zurück in die Wochentagswelt. Nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben angesichts der &#8211; man verzeihe mir dieses Wort &#8211; beschissenen Umstände der letzten Jahre, aber dass es irgendwann passieren würde, war nicht ganz unerwartet. Und in der Summe war es eine schöne Zeit. Nicht jede Runde (wer erinnert sich noch an die Amokgefriertruhe in der Signal-Iduna 2014?), aber in der Summe. Hoffentlich übersteht das Dubrovnik den nun erst einmal ausbleibenden Verkehr.</p>
<p>Und nach zehn Sonntags-Schach-Saisons gönne ich uns an dieser (Sollbruch-)Stelle noch etwas Statistik.</p>
<p>90 Mannschaftskämpfe, davon haben wir 31 gewonnen, 16 Unentschieden, 43 Niederlagen für 78:102 Mannschaftspunkte &#8211; außerhalb der beiden Abstiegssaisons waren wir also sogar leicht positiv. 338,5:381,5 Brettpunkte (aber eine überragende Berliner Wertung, die ich jetzt nicht ausrechnen mag). Die höchste Niederlage war ein ½:7½ gegen den Norderstedter SK in der Oberliga, die höchsten Siege mit je 6½:1½ gegen St. Pauli III und Großhansdorf in der Aufstiegssaison.</p>
<p>Die meisten Partien hat Martin gespielt (78), die meisten Siege Christoph erzielt (31), am häufigsten remisierte Matthias (45), die niedrigste Remiquote von Spielern mit mindestens drei Einsätzen hatte Said (1 Remis aus 17 Partien entsprechend 5,88%). Niels Jørgen blieb in seinen 63 Einsätzen ungeschlagen (+29, =34). Die höchste Punktequote hatte Michael Hohlbein (100%, 2/2), bei den regelmäßigeren Spielern Jens Ove (+22, =7, -3 für 79,69%).</p>
<p>Insgesamt haben 29 Spieler in der Mannschaft gespielt. Sortiert alphabetisch rückwärts nach dem dritten Buchstaben des Nachnamens:</p>
<p>Marcel Heymuth (1/5), Rainer Laugwitz (0/2), Andrei Cotaru (11,5/41), Adesh Easwaralingam (7,5/12), Matthias Wasmuth (43,5/76), Said Haschimi (3,5/17), Haschem Haschimi (6,5/27), Divyam Martin-Sommerfeldt (4/12), David Hernandez (6/19), Jonathan Carlstedt (7/9), Florian Jürgens (2/7), Daniel Hoppe (9,5/24), Thomine Stolberg-Rohr (5/11), Marten Holst (17/47), Tobias Frische (2,5/9), Esmat Guindy (12,5/29), Gregor Spieß (8,5/15), Niels Jørgen Fries-Nielsen (46/63), Jens Ove Fries-Nielsen (25,5/32), Jens Schmidt-Wilke (4,5/9), Michael Hohlbein (2/2), Lukas Zierahn (0/1), Tareq Syed (7/16), Alf Andries (3/6), Etienne Döderlein (9,5/26), Martin Becker (22,5/78), Christian Zacharias (26/42), Fabian Tobianski (2,5/7), Christoph Kuberczyk (42,5/61).</p>
<p>Hinzu kamen 15 kampflose Niederlagen (8 davon in dieser Saison; 14 waren vorher &#8222;geplant&#8220; &#8211; aber keine taktisch, sondern stets aus der Not geboren -, nur einmal konnte ein Spieler seinen Wecker nicht hören, ich werde meinen Namen hier aber nicht nennen).</p>
<p>5 Spieler standen als Einwechseljoker bereit, bekamen aber keinen Einsatz: Michael Feske, Jens Finkhäuser, Leonardo Zuniga Vargas, Rainer Jonasson, Armin Hübel.</p>
<p>Nicht zu vergessen sind selbstgebackene Kuchen von Kirsten und Silke, der quittungsschwenkende und schiribezahlende Kassier (wenn er nicht ans Brett musste), Kaffeekocher (meist begannen deren Namen mit M, an einem denkwürdigen Vormittag allerdings &#8230;), helfende Abbauhände &#8211; auch durch Gastmannschaften &#8211; und vieles, was ich jetzt trotz der Einleitung &#8222;nicht zu vergessen&#8220; schlicht vergessen haben werde.</p>
<p>Och, war scho schee.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Landesliga Runde 6: konstante Leistung</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/landesliga-runde-6-konstante-leistung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marten]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 18:21:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMM]]></category>
		<category><![CDATA[Landesliga]]></category>
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					<description><![CDATA[Als die Gäste des SKJE II bei uns ankamen, da waren sie zunächst einmal erfreut, dass sie uns über sein würden. 33% mehr Spieler als wir konnten sie ankarren, sodass den Schachfreunden Johannsen und Seidel&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als die Gäste des SKJE II bei uns ankamen, da waren sie zunächst einmal erfreut, dass sie uns über sein würden. 33% mehr Spieler als wir konnten sie ankarren, sodass den Schachfreunden Johannsen und Seidel eine Zuschauerrolle verblieb, die insbesondere Mannschaftsführer Dennis dazu nutzte, erst einmal eine Mütze des Schlafes im Auto nachzuholen. Offenbar ein Vater.<span id="more-6826"></span></p>
<p>Und als er zurückkam, da schwante ihm: Qualität ist nicht gleich Quantität. Was sich dort auf den Brettern abspielte, es deutete in Richtung Heimsieg der Wenigerfuzzis. Niels Jørgen hatte zwar bereits gegen Birger Wenzel (2016) remis gegeben, womit es 2,5:0,5 für die Gäste stand, aber Alf (gegen Bernd Kussin, 2105), Haschem (gegen Armin Schmidt, 1965) und Said (gegen Daniel Markovic, 1940) standen klar besser bis eigentlich schon gewonnen dank Mehrmaterials ohne wirkliche Kompensation, während Tareq (gegen Andrej Zobel, 2051) und Marten (gegen Carsten Dumjahn, 1961) mit weiß vielleicht den Anzugsvorteil nicht wirklich verteidigt hatten, aber auch keine Besorgnis herrschen musste.</p>
<p>Es sah so aus, als wäre es einer dieser typischen Momente, in denen die Gurkentruppe in Unterzahl ihren ersten Saisonsieg zusammenmogelt, wie wir sie alle schon oft gesehen haben, gerne aus der Perspektive des Favoriten. Aber es war keiner dieser Momente.</p>
<p>Marten spielte komplett befreit von Sorgen, Stress, Ideen, Plänen oder Figurenkoordination und musste die Segel streichen. Haschem und Said gaben Material und verwursteten die guten Stellungen in schlechte, wobei Said sich immerhin noch in ein spannendes Endspiel retten konnte, das vielleicht in Teilen sogar noch haltbar war. Auch Tareq verlor die Kontrolle über die Partie, konnte sich glücklich schätzen, in ein Endspiel zweier verbundener vorgerückter Freibauern gegen Dame abzuwickeln &#8211; aber im Gegensatz zum Publikum, das bereits alle Varianten bis zum Remis durchgerechnet hatte, ließ Andrej sich nicht irritieren und hatte eben eine Variante mehr gerechnet.</p>
<p>Lediglich Alf ließ so gar nichts anbrennen und zeigte eine sehr souveräne Partie auf hohem Niveau, bei der der frühe Vorteil kontinuierlich ausgebaut wurde und auch nichts wankte. Und Rainer schaffte es erfolgreich, dem Schiedsrichter Nils Altenburg seine Aufwandsentschädigung zu übergeben. Das waren aber letztlich die beiden einzigen Erfolgserlebnisse des Tages, mit 1,5:6,5 sah das Ergebnis deutlicher aus, als der Spielverlauf war, andererseits spricht es eben nicht für uns, wenn wir an so vielen Brettern auf einmal so viel weggeben.</p>
<p>Mit nunmehr 0:12 Punkten müssen wir uns wohl langsam vom Traum an den Wiederaufstieg in die Oberliga verabschieden. Da auch die unmittelbare Konkurrenz gepunktet hat, sollte es jetzt primär heißen, sich anständig aus der Saison zu verabschieden. Händeschütteln haben wir ja schon einmal geübt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeine Gäste genießen Gewinn gewaltig &#8211; großzügige Gastgeber gönnen Gefühl</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/gemeine-gaeste-geniessen-gewinn-gewaltig-grosszuegige-gastgeber-goennen-gefuehl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marten]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 16:52:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMM]]></category>
		<category><![CDATA[Landesliga]]></category>
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					<description><![CDATA[Dank Dr. Dobias Drische, der diese an absolut abwegigen Alliterationen alles andere als arme Artikelüberschrift als Antwort auf Analoges allerliebst aninspirierte. Denn die Diogenesen, durch das Dia-Dio-Doppel-D drangsaliert, ditelten &#8222;Danke Dänemark &#8211; Dio II demütigt&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dank Dr. Dobias Drische, der diese an absolut abwegigen Alliterationen alles andere als arme Artikelüberschrift als Antwort auf Analoges allerliebst aninspirierte.<span id="more-6778"></span> Denn die Diogenesen, durch das Dia-Dio-Doppel-D drangsaliert, ditelten &#8222;Danke Dänemark &#8211; Dio II demütigt dänenlose Diagonale (&#8230;)&#8220;.</p>
<p>Womit auch die Spannung bereits raus wäre und auch zu klassischeren Satzbauten zurückgewechselt werden kann. Tatsächlich lief im Vorfeld dieser Begegnung alles schief, sodass wir am Ende nur sechs Leute an die Bretter bekamen &#8211; Tareq, Tobias, Tartin, äh, Martin, Marten, Maschem &#8230; Haschem und Said. Also auch eher solche Spieler, die in den hinteren Rängen verortet sind. &#8222;Das doch doof&#8220;, denkt da der durchschnittliche Diagonalese, die durchschnittliche Diagonalesin &#8211; dem darf (Marten, aus! Schluss!) nicht widersprochen werden. Und so kam es auch zu keinem besonders spannenden Kampf. Man möchte Mut machend Martins mächtige Mittelspiel-Manöver &#8230; mentionieren &#8230; mutta (Finnisch für &#8222;aber&#8220;, ich glaube, es geht schon wieder los) wirklich nach einer Chance sah es nicht aus. Sicherlich sagt Stockfisch später, solche Stellungsbewerungen seien sehr stark schwankend, so soll&#8217;s sein.</p>
<p>Und Martins Mittelspiel-Manöver waren so schlecht nicht, aber wenn man schon 0:2 hinten liegt und an den verbliebenen Brettern durchgehend dreistellig niedriger bewertet ist, reicht das eben nicht. Als erstes Ergebnis kam das 0:3 durch Haschem, er und sein Gegner haben sich vom Trend unter Großmeistern zur Schnellpartie inspirieren lassen, nach einer Stunde notierte Olaf Ahrens als Schiedsrichter hier 35 Züge, so viel hatte keine der anderen Partien nach 3 Stunden. Lange war es spielbar, aber Haschem kam mehr und mehr ins Hintertreffen und der Partieverlauf ging konsequent in Richtung des späteren Ergebnisses.</p>
<p>Marten ließ sich zunächst bedrängen und fühlte sich unwohl, kam aber durch ein Figurenopfer mit plötzlich potentiell starken Freibauern zu gutem Gegenspiel. Aber Schach ist ein Teamsport &#8211; was nutzt es, wenn 15 Figuren gut und stark spielen, wenn der Königsspringer fünf Züge sinnlos rumhüpft und mit den verbrannten Tempi die Zeit fehlt, gegenzuspielen. Bemerkenswert hier nur die völlig verfrühte Aufgabe nach einem Einsteller, den Stockfish als Opfer verstand und mit einer kleinen Taktik die Stellung spielbar (wenngleich klar schlechter) gehalten hätte.</p>
<p>Said spielte dann Remis zum ½:4½ &#8211; immer ein ärgerlicher Zeitpunkt zum Remisspiel, aber zum einen sahen die restlichen Bretter nicht so aus, als ob sie alle gewonnen wären, zum anderen kam auch aus der Stellung selbst das Ergebnis eher von unten &#8211; nach schwachem Start hatte Said sich zurückgekämpft und baute so viele Motive auf, dass der zwischenzeitliche Wenigerbauer aufgeholt wurde. Nur so richtig gewinnbar war es dadurch eben nicht und das Ergebnis verdient.</p>
<p>Und wo wir schon einmal beim Unentschieden sind, kommen wir zu Martin. Dessen Idee des beidseitigen Bauernvorsturms inklusive durchholzen, nur mit Zwischenzug, sah schön aus und machte Spaß, brachte aber letztlich keinen entscheidenden Vorteil. Man spielt das schon lieber mit Weiß, aber der konkrete Ansatz fehlte und so teilten sich auch hier die Punkte im eh schon entschiedenen Kampf.</p>
<p>Dann kam unser Held, Überschriften-Generator Tobias, zum Zuge. In einer vogelwilden Stellung (das einzig Klare war ein Wenigerbauer, dessen Bedeutung allerdings hinterfragt werden kann), die auch in der ersten Analyse nicht ansatzweise durchdrungen werden konnte, schielten beide auf die kurz rochierten Könige. Entscheidend am Ende: der schwarze Sturmlauf war ein Tempo zu langsam, Tobias konnte sich einen Zwischenturm einverleiben &#8211; und das reicht dann nach Abwehr des Mattangriffs auf diesem Level schon zu vorentscheidendem Vorteil, also 2:5.</p>
<p>Es verblieb Tareq. Und wie er verblieb. Und weiter verblieb. Er verblieb. Hatte Esmat schon einmal die Sechs-Stunden-Marke geknackt? Sonst war das unsere bisher längste Einzelpartie. Auch er hatte einen Wenigerbauern, hier im Endspiel mit Doppelturm und gleichfarbigem Läufer, vor allem aber gegen zwei Freibauern, jedoch tauschten sich die Figuren langsam ab und im reinen Turmendspiel war, trotz zurückgewonnenen Bauern, nichts mehr zu holen, der f würde die achte Reihe erreichen. Also 2:6.</p>
<p>Dennoch war nicht alles schlecht &#8211; trotz (oder wegen?) der nahezu hoffnungslosen Ausgangslage war die Stimmung gut, wir haben alle eine schöne Partie Schach gespielt und selbst wenn keine besonders hochklassig war, spielten auch nicht schlecht, sogar der Kaffee war da. Auch die Gäste waren entspannt, sodass es ein trotz des schlechten Ergebnisses ganz netter Sonntag war. Und es wäre weder das erste noch das zweite Mal, dass wir in der Landesliga nach einem 0:8-Saisonstart noch im Mittelfeld landen. Ganz leicht wird es natürlich nicht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kein Heimvorteil</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/kein-heimvorteil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marten]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2022 10:24:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMM]]></category>
		<category><![CDATA[Landesliga]]></category>
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					<description><![CDATA[Am letzten Sonntag kam nun nach den Umständen der letzten Wochen Marmstorf doch noch zum Spiel der ersten Runde zu uns. Zunächst einmal einen herzlichen Dank an die Schachfreunde, dass sie unserem Wunsch nach Verlegung&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Sonntag kam nun nach den Umständen der letzten Wochen Marmstorf doch noch zum Spiel der ersten Runde zu uns.<span id="more-6704"></span> Zunächst einmal einen herzlichen Dank an die Schachfreunde, dass sie unserem Wunsch nach Verlegung angesichts Matthias&#8216; Ausfalls entsprochen haben. Unglücklicherweise war nun der neue Termin für sie etwas unpassend und so saßen uns sieben Marmstorfer gegenüber, die immerhin den Weg fanden. Denn, um die uninspirierte Überschrift gleich zu erläutern, für Nordelbier wäre es angesichts des gesperrten Tunnels so eine Sache gewesen und man hätte ja 8:0 kampflos gegen nach einer Minute zu spät hineinkommende Gegner haben können. Aber es hat nicht sollen sein. Was sein hat sollen, sind allerdings die von Hauke the Hauke protokollierten Partieansetzungen:</p>
<p>Christoph Kuberczyk (2292)-Jens Ove<br />
Niels Jørgen-Jeronimo Hawellek (2257)<br />
Jens Diekmann (2064)-Adesh<br />
Alf-Tobias Nichtambrettmüller (egal)<br />
Friedrich König (1917)-Marten<br />
Tobias-Matthias Peschke (2025)<br />
Peter Anderberg (1935)-Haschem<br />
Said-Björn Undritz (1888)</p>
<p>Dem Kenner der südelbischen Schachszene springen gleich mehrere Dinge ins Auge: Brett 1 von Marmstorf hatte doch dereinst bei der Konkurrenz gespielt. Brett 4 von Diagonale hatte ausgerechnet in seiner ersten Partie eine längere Anfahrt für einen kampflosen Punkt. Und die beiden an Brett 2 hatten sich auch schon des öfteren gesehen. Die letzten beiden Rätsel lösten sich als erstes, da Jero und NJ eh historisch einem gewissen Ergebnis mehr zugetan waren als den beiden anderen, unterschrieben sie es schon einmal und Dr. Hawellek spielte eine Partie unter Turnierbedingungen gegen Alf, damit er nicht ganz umsonst kam.</p>
<p>Der Kenner der südelbischen Schachszene wird obendrein bemerkt haben, dass ebenjender Jeronimo noch am Sonntag Abend in rekommendabler Geschwindigkeit einen lesenswerten Bericht zum Kampf auf der Marmstorfer Homepage eingestellt hat und das Folgende dementsprechend keine neuen Informationen enthalten wird. Daher senke ich jetzt das Niveau für die noch mitlesenden Nicht-Harburger.</p>
<p>Es stand also de facto 1,5:0,5 für das Heimteam &#8211; de facto deswegen, weil Alfs Sieg offiziell natürlich erst nach einer Stunde stattfand. Und als er eingetragen werden konnte, stand es de facto leider schon 1,5:1,5 &#8211; Haschem war seine Eröffnung leider komplett missglückt, außer Wenigerfigur stand auch der König offen im Zentrum bei besser entwickeltem Gegner. Er würde zwar noch ein paar Züge machen, aber um es vorwegzunehmen: Peter ließ dabei nicht mehr viel anbrennen, und mit &#8222;nicht mehr viel&#8220; ist hier &#8222;gar nichts&#8220; gemeint.</p>
<p>An Brett 1 hingegen zeigte sich der Neu-Marmstorfer Kuberczyk hingegen überrascht, dass dieser Jan Ole oder so die Eröffnung doch recht vogelwild behandelte. Tja, hätte er zuvor schon einmal einen Kampf der Diagonale gesehen, dann hätte er sich moralisch darauf einstellen können. Wobei zugegeben dem Laien die Stellung doch angenehmer für den Weißen schien. Wie überhaupt die Marmstorfer besser aus den Startlöchern gekommen waren &#8211; Tobias konnte einen Bauern nicht verteidigen, auch bei Said ging einer flöten (&#8222;Freude schöner Götterfunken&#8220; interpretiert in Cis-Moll), während bei Adesh und Marten noch nicht viel passiert schien, auch wenn das Londoner Chaos als freie Interpretation des Londoner Systems an Brett 5 eine unübliche Struktur hatte.</p>
<p>Brett 5 sollte sich auch &#8211; nach Haschems Partieende mit dem leider zu erwartenden Ergebnis &#8211; als nächstes fertig werden. Die weiße Struktur mit Doppelbauern auf c und f verhieß ein starkes Zentrum bei potenziellen Endspielvorteilen, während Schwarz etwas manövrieren müsste, um Spiel zu bekommen. Also einigte man sich zum Entsetzen der besseren anwesenden Schachspieler auf Remis, da beide eine zwingende Zugfolge sahen, nach der eine Komplettschachtel entstehen könnte und beide sich einfach hinstellen könnten &#8222;Los, mach doch was, komm doch&#8220;. Wie Jeronimo sagte, konnte Weiß das problemlos auf Gewinn spielen, da die Stellung klar besser ist. Oder, um es mit Hauke zu formulieren, Schwarz steht klar besser und sollte sorglos versuchen, zu gewinnen. Wenigstens Stockfish war einverstanden mit dem Remis.</p>
<p>Aber ein langweiliger halber Punkt war genau das, was die Recken der Diagonale benötigten, um Oberwasser zu bekommen. Zumindest relativ zu dem Unterwasser, das zuvor herrschte. Said konnte in ein zwar schwierig zu haltendes, aber eben auch schwierig für den Gegner zu gewinnendes Turmendspiel mit Wenigerbauern überleiten, statt einfach nur schwach zu stehen. Tobias gewann seinen Bauern zurück, wobei allerdings &#8222;zurück&#8220; auch das Kommando an Teile seiner Figuren war, irgendwas ist ja immer. Adesh holte sich die offene Linie. Und an Brett 1 herrschte inzwischen das Chaos, aber statt klar besser für Christoph zu scheinen, schien es nun ein Spiel auf vier Ergebnisse, wobei das vierte &#8222;Herzinfarkt der Zuschauer&#8220; war. Vielleicht hilfreich war Christophs Zeit &#8211; da war nicht mehr viel, er fing an von den 30 Sekunden zu leben, wie allerdings Tobias an Brett 6 in komplexer Stellung auch.</p>
<p>Brett 3 sollte nun &#8211; nach allerdings gewisser zeitlicher Verzögerung &#8211; ein Händeschütteln erhalten. Offene Linie ist ja schön, aber wenn man damit nichts machen kann und Springer- gegen Läuferpaar perspektivisch im Endspiel halten soll, ist ein Remis vielleicht angemessen, und Adesh verfiel nach vormaligem Ablehnen doch der Option. 2,5:2,5.</p>
<p>Nun erwies es sich für Tobias als schwierig, seinen doch etwas unkoordinierten Figurenhaufen (der Springer auf d1 hielt nicht nur den f2 fest, sondern gemeinsam mit dem Ta2 auch den b2-Bauern) zu optimieren, sodass der inzwischen sogar Mehrbauer wohl lange auf sein Endspiel würde warten müssen. Und so ging Tobias auf einen Dauerschachversuch, der allerdings nicht gelingen sollte, und musste dann die Uhr anhalten, während Beobachter noch eine letzte Chance in dem sowieso stets unterschätzten Zug &#8222;b3&#8220; sahen. Wobei Stockfish dazu auch nur humorlos &#8222;-8,50&#8220; sagt, eventuell war die Stellung einfach nicht so gut.</p>
<p>Aber wenn knappe Zeit ein Problem sein kann, schauen wir doch einmal auf Brett 1. Hier hatte sich Jens Ove weitgehend freigespielt, nur der weiße Freibauer auf d6 war im Übergang von Mittel- zu Endspiel etwas sehr störend, während andererseits der offene weiße König belagerbar war, sodass viele seiner Figuren sich um ihn scharen mussten. Christoph dachte sich nun, dass er mit einem Opfer eines nicht beim König auf seinem Flügel stehenden, sondern am anderen Ende des Brettes auf a verweilenden Läufers, ebenjenen Freibauern mobilisieren könnte und durch Ablenkung der schwarzen Kräfte zumindest die Figur zurückbekäme, und schlug trotz Fesselung einen Bauern. Das Konzept schien mir auch überzeugend, aber als ich kurz darauf wieder am Brett stand, war die Figur nicht zurückgekehrt. Und als sich dann die Reihen etwas lichteten, war sie es immer noch nicht, und eine Mehrfigur im Turmendspiel wurde Jens Ove dann geglaubt, also Ausgleich.</p>
<p>Beim Stand von 3,5:3,5 kam es also auf Said und sein Wenigerbauer-Turmendspiel an. Nun gibt es die Möglichkeit, dass ein Karsten Müller an der einen oder anderen Stelle für beide Seiten hätte Verbesserungen finden können. Und damit meine ich nicht den Autor von Büchern wie &#8222;Fundamental Chess Endgames&#8220;, sondern Karsten Müller aus Marburg, der auch immer wieder mal gerne bei einem Kampf in der Kreisliga aushilft, wenn die Mannschaft nicht komplett ist. Jedenfalls wankte die Stellungsbewertung ein wenig hin und her. Said wechselte dann irgendwann statt Züge zu wiederholen, auf die Hoffnung mit Bauerngewinnen Gegendrohungen zu schaffen, aber die Tempi fehlten dann am Ende und Schwarz bekam seine Dame bei Turmtausch. Einzig die beiden vom schwarzen König weit entfernten verbundenen Freibauern gaben noch etwas Hoffnung. Allerdings war am Ende die Dame dann doch zu stark, wenngleich weiterhin nicht jeder Zug forciert schien, und nach langem Kampf war dann doch nichts mehr zu machen.</p>
<p>Was machen eigentlich Alf und Jeronimo? Nun, sie spielen noch immer eine in der Summe gehaltvolle Partie mit spannenden strukturellen Motiven. Letztlich kam es im Endspiel aber dann zu einer kurzen Präsentation des Vorteils des Läufers über den Springer und Favorit Jeronimo konnte sich über 1,5 Punkte freuen, während Alf heute nur 1,0 erzielte. Danke aber in jedem Fall fürs Kommen, auch wenn es ein merkwürdsamer erster Einsatz war.</p>
<p>Am Ende also ein hochverdienter 4,5:3,5-Sieg der sieben Marmstorfer, die zwar nicht nominell aber brettuell heute klar die besseren waren. Wobei grundsätzlich natürlich kein anderes Ergebnis zur Debatte stand, so wie wir gegen Union stets 4:4 spielen, so gibt es gegen Marmstorf seit wir in die Landesliga aufgestiegen sind auch nur dieses eine Ergebnis &#8211; mit stets wechselndem Sieger, und letztes Jahr waren wir halt dran. In der Summe war also alles im Rahmen, dennoch wären es natürlich feine Punkte für den Klassenerhalt in der schwierigen Lage dieses Jahr gewesen. Es gibt aber keinen Grund zum Zweifel, dass wir die nicht noch später werden holen können. Alleine das Dubrovnik musste am Ende auf uns verzichten &#8211; wurde dafür aber durch die Gäste entschädigt, die sich hier füllten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Antiklimax</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/der-antiklimax/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marten]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2022 18:35:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMM]]></category>
		<category><![CDATA[Landesliga]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach den für uns wenig erfreulichen Resultaten der letzten Runden kam es zum möglicherweise vorentscheidenden Duell gegen den Abstieg. Featuring Dia 1, Königsspringer 2 und Schiri Ahrens 3. Vor dem Kampf hatten wir auf dem&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den für uns wenig erfreulichen Resultaten der letzten Runden kam es zum möglicherweise vorentscheidenden Duell gegen den Abstieg. Featuring Dia 1, Königsspringer 2 und Schiri Ahrens 3.<span id="more-6552"></span> Vor dem Kampf hatten wir auf dem hintersten Nichtabstiegsplatz 2 Punkte Vorsprung auf Königsspringer &#8211; allerdings bei schlechteren Brettpunkten. Und anders als wir hatten die Schnelsulaner letzte Woche Biss gezeigt und irgendeine der diversen HSK-Truppen mit 7:1 weggehobelt. Würden sie heute gegen uns ebenso spielen &#8211; oder überhaupt gewinnen &#8211; bräuchten wir am letzten Spieltag Schützenhilfe. Ach ja, eigene Leistung bräuchten wir auch. Gewännen hingegen wir, so wären alle Fragen beantwortet. Bei einem Unentschieden blieben wir in der besseren Position, müssten aber auch den letzten Spieltag abwarten.</p>
<p>Die Einzelteile des brisanten Abends der nominell vierten Runde waren</p>
<p>Jochen Cremer (2101) &#8211; Jens Ove<br />
Niels Jørgen &#8211; Marcus Möhrmann (2022)<br />
Marc Lohse (1908) &#8211; Adesh<br />
Matthias &#8211; Baldur Schroeter (2020)<br />
Justus Streich (1957) &#8211; Daniel<br />
Marten &#8211; Claus Goetz (1910)<br />
Christian Melde (1980) &#8211; Tareq<br />
Haschem &#8211; Shumon Akram (ohne)</p>
<p>Für mich persönlich war die Aufstellung doch überraschend, bei Heimspielen hatte ich bislang stets gegen Marc gespielt (und bei Auswärtsspielen gegen Baldur). Dass meine erwarteten Gegner nun einiges vor mir spielten, nahm ich mal als gutes Omen, während Jochen ein ebensolches darin erkannte, nicht gegen Herrn Kuberczyk spielen zu müssen. Ansonsten war es ein herrlicher Sonntag, warm und sonnig, genau die Bedingungen, unter denen in späten Runden in unteren Klassen in bedeutungslosen Kämpfen nicht immer straff nach Sofia-Regel gespielt wird.</p>
<p>Doch auf solche schnellen Partien war heute nicht zu setzen (wieso hat Adesh einen Turm mehr?), stattdessen würde lange um jeden halben Punkt gerungen werden (Niels Jørgens Mehrfreibauer da vorne sieht aber sehr stark aus) und die Spannung im Abstiegskampf ins Unermessliche steigen (Qualle gegen 2 Bauern ist oft spannend, Qualle und zwei Bauern mehr wie bei Marten meist nicht). Haschem kam übrigens 15 Minuten zu spät, da stand es noch 0:0, aber schon als Olaf Ahrens zum zweiten Mal die Uhrenstände notierte eben 3:0. Und auch der Rest war nicht ansatzweise besorgniserregend. So blöd es klingt, aber Königsspringer hat leider (für sie und den sportlichen Wert, für uns weniger) kollektiv ganz tief in den Eimer gegriffen &#8211; blieben aber dennoch entspannt und nett und so wurde es irgendwie doch ein sommerlicher Wettkampf, nur unter anderen Vorzeichen.</p>
<p>Jens Ove hatte nun die Eröffnung komplett verhunzt, sich aber langsam zurückgekämpft und lediglich ein Cremerscher Damentauscherzwinger vermied ein sofortiges KO durch Friesische Angriffswellen. Nun also ein Springerendpiel mit Mehrbauer für Jens Ove. Da dieser aber nach einigen Manövern vom Rest des Pulks weit entfernt war, fehlte Jochen am anderen Flügel der König und 4:0.</p>
<p>Haschem durfte nun den Klassenerhalt sichern. In einem Turmendspiel mit Wenigerbauern stand er obendrein noch bedrückt, aber fand eben doch die Züge, die sein Gegner nicht kontern konnte und es ergab sich das berüchtigte Turmendspielremis.</p>
<p>Daniel hatte nach gutem Beginn auch ein Endspiel mit Wenigerbauern, allerdings ein Leichtfigurenendspiel gegen das Läuferpaar. Dennoch war es wohl remis bis sich Daniel das Leben mit einem falschen Läuferfeld schwierig machte und dann mit einem Figureneinsteller zu schwierig.</p>
<p>Tareq begann wie gewohnt so, dass der Zuschauer nichts verstand (laut Eigenaussage auch die Spieler nicht), aber der weiße Turm, der bedrohlich in der schwarzen Rochade stand &#8211; der stand da halt und fehlte überall anders, sodass Tareq mit Mehrbauern und später nach der wunderschönen Zugsequenz (weißer König zunächst auf f1 und einem Läufer c5, der das erste Schach deckte) 1. &#8230; Tf2+ 2. Ke1 Sxf3+ 3. Kd1 Td2+ 4. Kc1 La3+ 5. Kb1 Tb2+ 6. Ka1 Txb5 eine Figur gewann. Viel gab es für Christian danach nicht mehr zu holen.</p>
<p>Matthias&#8216; Partie begann schnarchig und symmetrisch, er wollte aber keine Schnarchpartie spielen und erzwang eine Asymmetrie. Das ganze war etwas anrüchig und so musste er auch in ein Endspiel mit Wenigerbauern überleiten. Es war allerdings ein Turmendspiel und somit das Ergebnis in der Theorie wenig überraschend, auch wenn man bei Brettbetrachtung nicht so sicher war.</p>
<p>Am Ende also ein 6:2-Sieg, der nie in Frage stand und sich schon extrem früh abgezeichnet hatte auch wenn er niedriger hätte ausfallen können, es war schlicht nicht der Tag der Gäste, alles lief schief, das haben wir auch schon erlebt, es ist ätzend. Wenigstens folgten sie ihrem neuen Kampfschrei &#8222;Wenn wir schon nicht gewinnen, futtern wir ihnen wenigstens die Kekse weg&#8220;, sodass beim Aufräumen keine störenden Lebensmittelreste zu beseitigen waren. Wir bleiben also sicher drin, Königsspringer ist sicher raus (die Runde machende Gerüchte, dass es eventuell nur einen Absteiger geben könnte, sind von der Turnierordnung nicht gedeckt, ein möglicherweise freibleibender Platz wird durch einen zusätzlichen Aufsteiger gefüllt). Wir bleiben also da, KSH kehrt übernächste Saison zurück und dann auf ein Neues.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/zwei-mal-drei-macht-vier-widewidewitt-und-drei-macht-neune/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marten]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2022 16:39:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMM]]></category>
		<category><![CDATA[Landesliga]]></category>
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					<description><![CDATA[Ja, die gute alte Pippi (76 Jahre inzwischen), sie grüßt uns in die Coronakrise und hat die Runden der Landesliga nummeriert. Denn was kommt nach Runde 1 und Runde 2? Richtig, Runde 6. Was sonst?&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, die gute alte Pippi (76 Jahre inzwischen), sie grüßt uns in die Coronakrise und hat die Runden der Landesliga nummeriert. Denn was kommt nach Runde 1 und Runde 2? Richtig, Runde 6. Was sonst? <span id="more-6463"></span>Es wird weitergehen mit Runden 8 und 3. Dann folgt das Abschlusswochenende aus natürlich den Runden 7 und 9, bevor dann nach dem Abschlusswochenende noch 4 und 5 gespielt werden. So weit alles klar? Uns und der fünften Vertretung des HSK schon &#8211; und so schafften wir es tatsächlich am korrekten Datum zur korrekten Uhrzeit mit der korrekten Anzahl Spieler (an letzterem sind andere Mannschaften deutlich gescheitert) anzutreten und Schiedsrichter Axel Chmielewski die folgenden Begegnungen auf die Anzeigentafel zu schreiben:</p>
<p>Wolfgang Schellhorn (2138 Elo, 2072 DWZ)-Jens Ove<br />
Niels Jørgen-André Hold (2081, 1905)<br />
Claus Czeremin (2025, 1940)-Esmat<br />
Matthias-Swen Dunkelmann (-, 2025)<br />
Wolf Gerigk (2007, 1880)-Divyam<br />
Martin-Wolfgang Schulz (2032, 1919)<br />
Madjid Emami (1971, 1925)-Marten<br />
Tareq-Michael Kleiner (2087, 1911)</p>
<p>Und es begann rund: ein sonniger warmer &#8211; aber nicht zu warmer &#8211; Tag, Rainer L übernahm dankenswerter Weise die 2G+-Prüfung, die alle bestanden, trotz Zeitumstellung allenthalben muntere Gesichter. Das einzige kleine Tröpfchen Wehmut war, dass Wolf Gerigk wegen der A7-Sperrung und des daraus resultierenden Staus einige wenige Minuten zu spät kam, aber dann ging es überall los. Wie immer waren wir vorne, die Gegner hinten etwas besser, aber im Wesentlichen sehen die Aufstellungen ausgeglichen aus, kann ein spannender Kampf werden.</p>
<p>Nun ist es ja so, dass wir immer noch Pandemie haben. Und einen Krieg nahebei. Und das mit dem Klima hat sich auch noch nicht erledigt. Umso mehr freut man sich aber über das kleine Bisschen Abwechslung, auch wenn manch Neurone vielleicht etwas angestaubt im Hinterhirn liegt. Also Hauptsache eine Partie spielen. Entsprechend kamen was die Eröffnungswahl betrifft heute überwiegend Eigenkreationen der 16 Recken aufs Brett, 10 Mal wurde zum Beispiel der Damenläufer fianchettiert. Im Umkehrschluss benötigt das Erfinden neuer Kochrezepte natürlich mehr Zeit als das Abspulen der Najdorfvariante bis Zug 37, sodass erst einmal gar nicht so viel passierte während die Uhren munter tickten. So viel aber vorhergeschickt: eine echte Zeitnot sollte es heute nicht geben, auch wenn es hie und da mal später nur die Minute war, die noch auf der Uhr war.</p>
<p>Ganz so weit sollte es an Brett 6 allerdings nicht kommen. Wolfgang (Jahrgang 1932, das kann hier ruhig einmal erwähnt werden, damit 13 Jahre älter als Pippi) bekam schnell einige Felderschwächen nach h6 und f5, aber Martins Figuren kamen nicht so recht voran. Im Gegenzug musste er nun selber f3 und h3 spielen, sodass es nicht gut aussah. Und wenn es schon einmal dumm läuft, dann lässt man auch einmal eine Figur stehen. Ärgerlich, aber passiert, Mund abwischen, weitermachen, nach etwas über zwei Stunden steht es allerdings dennoch 0:1 &#8211; das &#8222;Weitermachen&#8220; in dieser Partie bringt nichts mehr, aber nächste Woche ist ja wieder eine neue Chance.</p>
<p>Lassen wir also mal einen Blick über die Bretter schweifen, wo soll er denn herkommen, der Ausgleichspunkt? Und wo der Führungspunkt? Momentan mit 0 Punkten auf einem Abstiegsplatz liegend, wollen wir ja gewinnen. (Anmerkung des Autors &#8211; wessen auch sonst? &#8211; wir wollen übrigens auch meist gewinnen, wenn wir auf einem Aufstiegsplatz oder im Niemandsland liegen. Aber Abstieg wäre logistisch schon doof wegen des Wechsels auf Wochentagsschach, was für einige nicht in Frage käme.)</p>
<p>Jens Ove ihm seine Stellung sah schon einmal eher möpf aus. Er hatte zwar ein paar Figuren schön gegen die gegnerische Rochade geschoben, aber die hielt erkennbar, Verstärkung war nicht in Sicht und der Rest der Stellung war, sagen wir einmal, nicht im Sinne der Klassiker. Sein Bruder stand nielsjørgig. Beide Spieler hatten erkennbar Figuren auf dem Brett, aber was die da taten &#8211; wenn sie überhaupt was taten &#8211; verblieb dem Betrachter unklar. Wobei natürlich die Erfahrung zeigt, dass solche Stellungen am Ende häufig gewonnen sind. Und wo wir gerade bei denen, äh, Dänen sind: Esmat hatte eine zumindest sehr angenehm aussehende Stellung, ein gedeckter c4-Freibauer, gegnerische Felderschwächen am Königsflügel, nun nur noch die Figuren geschickt bewegen (das ist ja überhaupt allgemein die Kunst am Schachspiel) und das sollte doch gut werden.</p>
<p>Matthias hatte nicht nur eine Zugfahrt auf eine vierbuchstabige Nordseeinsel vor Augen, sondern auch eine weitgehend normale Stellung auf dem Brett, wobei er meiner Meinung nach für den berühmten d-Isolani nicht wirklich Ausgleich hatte, andererseits war da auch nicht viel Gefahr. Und gleich die zweite normale Stellung war bei Divyam, diese sah für mich sogar noch remislicher aus, weitgehend symmetrische Struktur mit offenen c- und d-Linien, ausgeglichenes Material, aufgrund bewegungsunmotivierter Bauern keine Hebel zur Öffnung von irgendwas, das könnte schnell verflachen.</p>
<p>Nach den zwei &#8222;Normalo&#8220;-Partien nun zu den beiden Vollfreistilangeboten: Marten (ich) hatte mit Schwarz schnell Ausgleich erreicht und drohte ein grandioses Damenopfer mit neunzügigem Leichtfigurenmatt. Nur leider spielte mein Gegner den dafür benötigten naheliegenden Zug nicht. Außerdem ergab eine Analyse, dass die Folge noch ein kleines Loch hatte. So war aber eine etwas konfuse, gleichzeitig sehr dynamische Stellung auf dem Brett, in der beide Seiten Ideen hatten. Tareq spielt erst d3, dann b4 &#8211; und so sah es auch aus. Für den, der sich nicht reindachte, war nur schwer zu erkennen, was die Ideen für beide Seiten waren, ein sehr ungewohntes Stellungsbild. Weiß würde wohl am Damenflügel spielen wollen, Schwarz im Zentrum. Sah aus meiner Sicht für beide annehmbar aus.</p>
<p>Apropos &#8222;annehmbar&#8220;. Das waren eine knappe Stunde später in kurzer Folge auch Remisgebote an den Brettern 4 (Matthias) und 2 (Niels Jørgen). Somit stand es nun 1:2. Aber was sich erst einmal wie ein Teilerfolg für den HSK liest (größtes DWZ-Minus abgewehrt und das mit Schwarz, obendrein ein gemütliches Robben in Richtung Mannschaftspunkte) war gar keiner, denn wir hatten etwas, was wir in der jüngeren Vergangenheit gar nicht so oft hatten, wir hatten Glück &#8211; alle noch laufenden Partien sahen Zug um Zug besser und besser für die Diagonalen aus.</p>
<p>Zunächst bei Divyam. Sein Gegner zog nun doch einige Bauern vor und prompt konnte ein Springer gefesselt werden. Die Fesselung wurde eines Königszuges zwar aufgehoben, aber inzwischen hatten sich die weißen Steine so verklumpt, dass das ganze Brett &#8222;Überlastungsmotiv&#8220; schrie. Durch dieses vom Schiedsrichter nicht gehörte Vorsagen durch das Material inspiriert war massiver Materialverlust für Wolf nicht mehr abzuwenden und der Ausgleich erzielt. 2:2.</p>
<p>Es folgte Jens Ove. Wolfgang ließ irgendwie Luft rein und Jens Ove konnte in die gegnerische Stellung mit Schwerfiguren hineinschielen. Das ließ sich zwar alles noch halten &#8211; aber auf einmal hatte die weiße Dame deswegen keine Felder mehr und ein simpler Angriff mit dem Läufer beendete die Partie. 3:2.</p>
<p>Den ersten Mannschaftspunkt sicherte uns Tareq. Wie erwartet agierte er am Damenflügel und die schwarzen Blockademaßnahmen gegen den b7-Freibauren bei extrem wirkfreudigen weißen Springern ließen auf einmal Schwarz zusammenbrechen. Der Versuch, am Königsflügel noch einmal Mattdrohungen aufzustellen, konnte durch einen erzwungenen Damentausch abgewendet werden und Nachzählen ergab zwei glatte weiße Mehrfiguren. Grund genug für ein 4:2.</p>
<p>Der zweite Mannschaftspunkt kam durch Marten. Ein ihm von der anderen Seite des Brettes wohl bekanntes Fesselungsproblem ließ auf einmal das komplette weiße Zentrum zusammenbrechen, inklusive abgängiger Landwirte, und nach Abwehr aller weißen Dauerschachdrohungen wollte sich Madjid nicht mehr anschauen, ob ungleichfarbige Läufer im Endspiel auch bei drei verbundenen Wenigerbauern remis sind. 5:2.</p>
<p>Es spielte noch Esmat, von deren Partie ich die entscheidenden Wendepunkte leider nicht mitbekommen hatte. Aber zunächst hatte sie Qualität und Bauern mehr im Endspiel, nach beidseitiger Umwandlung war jedoch auf einmal das Material wieder ausgeglichen &#8211; da lief was schief. Tatsächlich hätte nun eher noch Claus versuchen können, bei Dame, Leichtfigur und fgh-Bauern auf beiden Seiten, durch Mattdrohungen etwas zu probieren, aber richtig zwingend sah nichts aus und bei eh schon entschiedenem Mannschaftskampf einigte man sich auf das eh wahrscheinlichste Ergebnis, somit 5½:2½ sowohl für die Diagonale als auch für Schwarz insgesamt &#8211; ein Effekt aufgrund der freien Partieanlagen?</p>
<p>Fazit: zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg, das Ligaorakel sieht uns nun nicht mehr als Kandidaten Nummer 1 auch wenn noch eine zu hohe Restunsicherheit verbleibt, und das durch einen am Ende doch zu hohen Sieg, der aber trotz des notwendigen Glücks auch davon profitierte, dass wir auch einmal an den hinteren Brettern drei richtig starke Partien durchzogen und auch ohne einen groben Patzer der Gegner punkten konnten, was Hoffnung macht. Der vorstehende Satz ist zu lang, das ist stilistisch nicht schön, mir aber derzeit egal. Dass die vorne spielen können, wissen wir ja. Dürfen sie nächstes Mal dennoch auch gerne wieder zeigen. Da geht es am kommenden Sonntag gegen die alten Bekannten von Weiße Dame, nominell eine Mannschaft, die auch eher nach unten schielt, die aber bereits ein kleines Polster von 6 Punkten angefressen hat und dadurch zeigte, dass das kein Selbstgänger wird. Danach gleich in der darauffolgenden Woche die Nachholbegegnung gegen unsere Nachbarn aus Marmstorf, die parallel zu uns den Auftakt verbaselt und sich jetzt wieder zurückgemeldet haben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Restart der HMM und LL</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/restart-der-hmm-und-ll/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dave]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2022 09:24:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMM]]></category>
		<category><![CDATA[Landesliga]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach langer Auszeit fand wieder ein Mannschaftskampf statt! Der Hamburger Schachverband hat beschlossen, nach den Märzferien die Hamburger Mannschaftsmeisterschaften wieder aufzunehmen. Als erstes werden die 3.Runden wie geplant ausgetragen. Die Termine der ausgefallenen und folgenden&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Auszeit fand wieder ein Mannschaftskampf statt!</p>
<p>Der Hamburger Schachverband hat beschlossen, nach den Märzferien die Hamburger Mannschaftsmeisterschaften wieder aufzunehmen. Als erstes werden die 3.Runden wie geplant ausgetragen. Die Termine der ausgefallenen und folgenden Runden werden am 04.04.22 neu festgesetzt. Alle bekannten Termin stehen auch in unseren Kalender.</p>
<p>Unser erster Mannschaftskampf fand am 24.03.22 statt: Die zweite spielt gegen Marmstorf II 4:4. Es folgt unsere dritte am 30.03.22 gegen Bergstedt II und die vierte am 22.04.22 gegen HSK XXVII.</p>
<p>Der Terminplan der Landesliga wurde bereits festgelegt. Die ersten beiden Runden fanden bereits wie geplant im letzten Jahr statt. Jetzt wird am 27.03.22 erstmal die 6. Runde nachgeholt, am 03.04.22 findet regulär die 8. Runde statt, dann wird die verlegte, dritte Runde gegen Marmstorf nachgeholt. Die Endrunde findet wie geplant am 07./08.05.22, Runde 4 wird am 15.05.22 und Runde 5 am 29.05.22 nachgeholt.<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f605.png" alt="😅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Bei diesem Rundenchaos müssen die Mannschaftsführer besonders beim Einsatz der Reservespieler aufpassen, da ein Spieler nicht in der selben Runde HMM und LL spielen darf!</p>
<p>Aktuell wird nach 2G-Plus-Regeln gespielt, das kann sich aber im Laufe der Zeit ändern. Die Mannschaftsführer werden rechtzeitig informieren.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Vorteil ist ein seltsames Ding, er kommt und geht vom Einen zum Andern</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/der-vorteil-ist-ein-seltsames-ding-er-kommt-und-geht-vom-einen-zum-andern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marten]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2021 14:52:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMM]]></category>
		<category><![CDATA[Landesliga]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sv-diagonale.de/?p=6371</guid>

					<description><![CDATA[Wir sind wieder da! Nach einem Kurzurlaub über überraschend viele Jahre, bedenkend unsere Mannschaftspunkte, in der Oberliga, hat uns die Landesliga wieder. Und wir wurden gleich in der ersten Runde von einem unserer Lokalrivalen, nämlich&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind wieder da! Nach einem Kurzurlaub über überraschend viele Jahre, bedenkend unsere Mannschaftspunkte, in der Oberliga, hat uns die Landesliga wieder. Und wir wurden gleich in der ersten Runde von einem unserer Lokalrivalen, nämlich Fischbek, begrüßt &#8211; mit einmal voll auf die Zwölf. Aua.<span id="more-6371"></span> (Mehr gibt es nicht zu sagen, da der Berichterstatter aus gesundheitlichen Gründen sofort nach Beendigung seiner Partie verschwand.)</p>
<p>Nun also heißt es, gegen andere Teams zu punkten, ist Fischbek doch zumindest nominell eher unten in der Rangliste. St. Pauli III wurde hingegen als stärker als wir eingeschätzt, das sollte doch Motivationsschub geben? Ja, gab es. Bis Freitag. Ältere Mitglieder des Vereins werden sich vielleicht noch an Gerüchte erinnern, dass wir mal drei Tage vor einem Spiel wussten, wie wir antreten dürfen, dieses Mal sollte es aber nicht so sein. Und um ausgerechnet einmal eine der ausgerechnet abgedroschensten Sportreporterphrasen zu nutzen, dieses Mal war es ausgerechnet Luis, den ein Virus erwischte. Nicht DER Virus, aber ein symptomähnlicher Cousin. &#8222;Ausgerechnet&#8220;, da er sich auf ein Wiedersehen mit den alten Kollegen gefreut hatte und sie sich auf ihn. Also musste Matthias mal wieder tief in die Kiste mit den Ersatzspielern greifen. Und so kam es, dass wir bei St. Pauli III auf all die seit Jahren bekannten Thomaschkes und Davids und Knechts trafen, sie uns aber etwa hälftig in &#8222;Nasen, die wir noch nie gesehen haben&#8220; und &#8222;Nasen, die wir nie wieder sehen wollten&#8220; unterteilen konnten. Apropos &#8222;Nasen&#8220;: schönen Dank an Türsteher Detlef, der nicht nur die Reinheit der Nasen, sondern auch den Impfstatus der Spieler überprüft hat.</p>
<p>Für dieses ansonsten an Brisanz kaum zu untertreffende Spiel entschied sich die Verbandsobrigkeit, mit Jens Wolter einen der höchstrangigen verfügbaren Pfeifinatoren einzusetzen, der folgende Spiele stets im Griff hatte:</p>
<p>Thomas Kahlert (2158) &#8211; Jens Ove<br />
Esmat &#8211; Dirk Thomaschke (2171)<br />
Carsten Kluth (2121) &#8211; Adesh<br />
Matthias &#8211; Jakob Goepfert (2098)<br />
Daniel Otis Thieme (2011) &#8211; Martin<br />
Marten &#8211; Torsten David (2067)<br />
Djamschid Hedayat-Nassab (2087) &#8211; David<br />
Rainer L. &#8211; Guntram Knecht (2003)</p>
<p>Und dann ging es los. Zunächst einmal tastete man sich ab. Also mit Abstand und Maske, versteht sich, nicht physisch, mehr so virtuell. Bis auf Brett 7 &#8211; David hatte bei der Vereinsmeisterschaft am Donnerstag einen neuen Trick kennen gelernt, den er gleich noch einmal probieren wollte. Der Trick? Zweiter Zug vorm ersten. Um es kurz zu machen, die Stellung war praktisch sofort tot, und auch wenn David sich wehrte und versuchte, irgendwie an Spiel zu kommen, so schob Djamschid entspannt die Klötze und brachte die Stellung nach Hause, woran nie ein Zweifel bestand. 0:1 für die Gäste.</p>
<p>Der Rest kam aber anständig aus den Startlöchern. An den vorderen vier Brettern, die wir ja traditionell gewinnen wollen, sahen wir vier aus unserer Sicht schöne Stellungen. Mit dem Caveat, dass Jens Oves Stellung mal wieder nicht zu überschauen war, in Thomas hatte er einen kongenialen Partner bei der Erzeugung von Chaos gefunden und die Jungs hatten ihren Spaß. Der schnell zu Ende sein konnte, Taktiken gab es mehr als genug.</p>
<p>An den hinteren Brettern stand Martin solide und suchte nach dem richtigen Hebel, bei Marten stellte sich die Frage, ob der b-Bauer eher ein starker Freibauer oder eher ein schwacher Isolani sein würde, dafür aktives Figurenspiel, und Rainer spielte in seinem zweiten Landesligaeinsatz erst einmal richtig gut und solide &#8211; bissel mehr Raum, bissel mehr potenzielle Angriffspunkte, viel mehr Zeit auf der Uhr. Hier und Heute (bzw. Dort und Damals, da ich diesen Bericht erst im Nachhinein schreibe) könnte etwas für uns drin sein.</p>
<p>Aber was würde dran sein am drin sein? Zunächst wollte das Martin auf die Probe stellen und versuchte, die nach f3 und h3 etwas felderschwächig wirkende weiße Rochade mit seinen Leichtfiguren anzupieksen. Leider waren es nur zwei Nadelstiche &#8211; Daniel am anderen Ende übersah leider alle Möglichkeiten, taktisch in Nachteil zu geraten, und stellte stattdessen mit der Aussperrung der lauernden Dame auf einmal zwei Figuren (Läufer und Dame) gleichzeitig auf ungedeckt, was in Verbindung mit klassischen Motiven zu entweder Läufer- oder Bauergewinn führen würde. Martin entschied sich dafür, mit Wenigerbauern weiterzuspielen, aber auch er sollte nicht wieder in die Partie zurückkommen und einige Zeit später das 0:2 signieren müssen.</p>
<p>In der Zwischenzeit brannte Brett 1 lichterloh, beide kurz rochiert, g-Linie halbgeöffnet, Schwerfiguren platziert. Die Aktivität und minimal höhere Königssicherheit schien bei JOFN zu liegen, und wenn mir schon etwas scheint, dann ist das natürlich auch faktisch durchdacht und somit ist es nur folgerichtig, dass an Brett 1 zum 1:2 eingenetzt werden konnte, so wie der Plan war. Nicht direkt geplant, aber nicht völlig unerwartet kamen wir dazu jetzt auch erstmalig in die Zeit ohne Zeit zum Nachdenken.</p>
<p>Rainer spielte gegen seinen um über 350 Punkte stärker bedwzten Gegner weiterhin bärenstark, konzentriert baute er seine solide Stellung aus und suchte seinen Figuren schöne Felder. Leider passierte dann aber das, was immer mal wieder passiert, wenn man eine der Partien seines Lebens herausholt &#8211; eine kleine Taktik ging noch. Die hatte er zwar gesehen, aber leider hatte er auch eine Gegentaktik gesehen, die dann nicht ging. Und so fiel ein Bauer um. Das alleine war zwar in dieser Stellung nicht schön, aber durchaus aushaltbar. Bedauernswerterweise ging aber damit eine Auflösung des starken Zentrums einher und Guntram sprungfederte aus einer Stellung, die eigentlich keine Sprungfederstellung war &#8211; Mehrbauer und aktiveres Spiel führten zu neuen taktischen Drohungen und dann war leider vorbei. 1:3 &#8211; schade, Rainers gutes Spiel hätte mehr verdient gehabt.</p>
<p>Und um traditionell die hinteren Bretter abzufrühstücken und sich auf die vorderen konzentrieren zu können, schauen wir jetzt auf Brett 6. Hier schien es zwischen weißer Mehraktivität und besserer schwarzer Struktur optisch etwas schwankend in der Einstellung bis Torsten dann für Aktivitätsdreh zwei Figuren für einen Turm gab &#8211; vor Ort nicht ganz unumstritten, aber die Engine war beim ersten Schnelldurchlauf die ganze Partie über vollentspannt. Allerdings waren beide Spieler heute denkwillig und das zeigte sich schon seit einiger Zeit auf der Uhr und so kam es, wie es kommen musste, schwarz tauschte unter Zeitdruck suboptimal und hätte mindestens noch einen Bauern verloren, was inzwischen wohl bereits zu viel gewesen wäre, dann kam aber noch eine Springergabel und der dabei abgehende Turm war definitiv zu viel, somit 2:3.</p>
<p>Nun zu Brett 2 &#8211; hier weiß ich aufgrund der oben beschriebenen Zeitprobleme am 6. Brett leider nicht genau, was da passiert ist, aber die mehr als passable Stellung Esmats war auf einmal weniger als passabel. Somit das 2:4. Und auch an Brett 4 war während meiner Abwesenheit einiges passiert, aus einem materiell ausgeglichenen Endspiel mit viel Druck für Matthias, der ja auch in Gewinnzwang war, wurde ein Damenendspiel mit Wenigerbauern, aber immer noch aktiverer Stellung. Mehr als ein halber war aber nicht mehr drin, weniger auch nicht, damit 2,5:4,5 und die zweite Niederlage war besiegelt, der Saisonstart kann als missglückt bezeichnet werden.</p>
<p>Um aber mit einem Highlight zu schließen, kommen wir nun zu Adesh. Der spielte die ganze Zeit vorwärts, und auch wenn es einen Bauern kostete, Carstens Interpretation von &#8222;König durch Bauernkette sichern&#8220; mit Kf4, Be3, e4, e5, g3, g5 schien doch auch Schwächen zu haben. Und so holte sich Adesh eine Figur und dann war natürlich mit T5B gegen TS4B nichts mehr für weiß zu holen. Eine stets interessante Partie mit ansprechender Optik und einem aus unserer Sicht noch ansprechenderen Ergebnis. Somit 3,5:4,5.</p>
<p>Hier und heute gegen St. Pauli III durfte man verlieren, aber man hätte es nicht müssen. Speziell Esmat und Rainer hätten mehr erreichen können, eventuell auch Matthias, das wird die Analyse zeigen müssen. Martin hätte mit dem Hebel c5 vielleicht auch &#8230; Marten hingegen hatte umgekehrt Zeitnotglück, das war keine zwingend gewonnene Stellung. Aber wäre, wäre, Luftpumpe: Natürlich müssen wir nach Corona erst einmal wieder die eingerosteten Hirnhebel aktiv bekommen, aber das gilt auch für die Gegner. Und entscheidend ist aufm Platz. Und das Schachbrett ist eckig und das Spiel dauert 10-100 Züge. Irgendwo müssen wir aber dann doch die Punkte holen, sonst ist nach 11 Jahren wieder Wochentagsschach angesagt. Und auch im Dubrovnik war keine Aufbruchsstimmung, wir saßen da länger, aber nur Jens Ove schaffte es, seinen Grillteller zu leeren, selbst Marten scheiterte.</p>
<p>Aber für die nächste Runde haben wir uns bereits ein &#8211; wahrscheinlich ambitioniertes und unrealistisches &#8211; Ziel gesetzt: einmal am Donnerstag wissen, wer am Sonntag spielt, sodass nicht wieder Matthias in Nottelefonieaktionen Detlef die ganze zweite Mannschaft auseinanderreißen muss. Aber wer keine Ziele hat, wird auch keine erreichen.</p>
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		<title>Acht Spieler für ein Hallelujah</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/5942/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marten]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2020 17:56:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[HMM]]></category>
		<category><![CDATA[Landesliga]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach vereinsweit 2 knappen Siegen, 3 Remis und 14 oft deutlichen Niederlagen in dieser Saison ist es an der Zeit, endlich wieder einen Bericht über einen deutlichen und verdienten Erfolg zu schreiben. Dieser Bericht soll&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach vereinsweit 2 knappen Siegen, 3 Remis und 14 oft deutlichen Niederlagen in dieser Saison ist es an der Zeit, endlich wieder einen Bericht über einen deutlichen und verdienten Erfolg zu schreiben. Dieser Bericht soll es sein.<span id="more-5942"></span></p>
<p>Die Überschrift hat allerdings schon einmal keine Bewandnis, irgendwas muss da halt stehen.</p>
<p>Zum Duell Diagonale 1 gegen HSK 3 wurde die Dritte am Morgen von einer Hiobsbotschaft getroffen &#8211; Derek fiel kurzfristig aus und musste ersetzt werden, aber zum Glück war man eh zu neunt, so muss der Mannschaftsführer halt auch selber mal die Klötzchen schieben. Die Gastgeber traf es allerdings noch etwas härter, neben den bereits bekannten Verletzungssorgen kamen kurzfristig auch bei ihnen zwei Absagen hinzu, die allerdings durch das Brüderpaar Haschimi aufgefüllt werden konnten. So notierte Schiedsrichter Heinz-Werner Szudra die folgenden Rumpfpartien:</p>
<p>Julian &#8211; FM Christoph Kuberczyk (2350)<br />
FM N. J. Fries Nielsen (2305) &#8211; Igor<br />
Ole &#8211; WFM Esmat Guindy (2128)<br />
Luis Martin-Sommerfeldt (2016) &#8211; Tom<br />
Arne &#8211; Martin Becker (1926)<br />
Marten Holst (1934) &#8211; Björn<br />
Hartmut &#8211; Haschem Haschimi (1900)<br />
Said Haschimi (-) &#8211; Norbert</p>
<p>Die Drittler waren also von der Zahl her klar der Favorit, das musste auch sein, denn im Abstiegskampf kommt es für die Dritte jetzt auf jeden Punkt an. Für die sympathischen und freundlichen sowie &#8211; mag ich es sagen? &#8211; extrem gutaussehenden Gastgeber noch mehr, sie hatten in dieser Saison trotz ihres enormen Talents und der grandiosen kämpferischen Einstellung noch nicht punkten können. Davon waren sie aber nicht erschreckt und tischten uns nicht nur Massen an Keksen und Schokolade auf, sondern saßen auch motiviert am Brett.</p>
<p>Bis auf Igors Gegner. Der kam etwas später, um 11:38h. Als Däne ist er wahrscheinlich funktionierende Infrastruktur gewöhnt und war von dem Chaos rund um den Hamburger Elbtunnel kalt erwischt, aber so war er eben 8 Minuten nach Ende der Karenzzeit und Igor konnte mit einem fehlerfreien Auftritt den beruhigenden Führungstreffer verbuchen und früh nach Hause.</p>
<p>Björn war ebenfalls schnell fertig, sein Gegner spielte in der Eröffnung zwei suboptimale Züge der Kategorie &#8222;war stets bemüht, über seine Züge nachzudenken&#8220; und auch wenn es nicht, wie von Björn und seinem Gegner beiden am Brett vermutet, eine Figur kosten würde, so doch zumindest die Partie. 2:0 nach nicht einmal 90 Minuten, das konnte sich sehen lassen.</p>
<p>Julian konnte hingegen darauf aufbauen, dass sein Gegner seinen theoretischen Vorbereitungen aus dem Wege gehen wollte &#8211; nichtahnend, dass dieser kurz zuvor auch noch von einem Spiel an anderem Brett mit anderer Farbe ausging &#8211; und wild spanisch improvisierte. Strukturell war die schwarze Stellung vielleicht sogar einen Hauch besser, aber konkret war Julian erst einmal am Drücker. Dennoch war angesichts der derzeit hervorragenden Form des Gegners und des guten Matchauftakts ein Remis aus bequemer Position heraus sicherlich kein Fehler.</p>
<p>Die anderen Bretter schauten auch sehr angenehm aus. Ole konnte seiner Gegnerin einen Plombspringer auf die offene Reihe setzen, damit die Schwarzklötze komplett entkoordinieren und einen kleinen Bauern einsammeln, das sah sehr bequem auf zwei Ergebnisse aus. Tom hatte auch Raumvorteil und in einem Gegnerisolani auf der halboffenen a-Linie einen bequemen Angriffspunkt, während die weißen Figuren nur deswegen auf den Reihen 1 und 2 standen, weil es 0 und -1 halt nicht gibt. Arne sah sich in einem Caro Kann gegnerischer Initiative auf dem Königsflügel gegenüber, baute aber langsam eine brauchbare langfristig angenehme Struktur auf, etwas als Gegenpol zu Julian zuvor. Als Unterschied konnte man aber werten, dass sein Gegner inzwischen eine Figur dafür investiert hatte, sodass eine Abwehr der Initiative sehr vielversprechend für das Große Ganze sein würde.</p>
<p>Hartmut hingegen hatte ein wenig das Problem, dass es viele gegnerische Schwächen gab, aber die meisten Züge sich nur um eine davon kümmern konnten, sodass er sich entscheiden musste. Auf den ersten Blick bot sich der rückständige d-Bauer an. Nur Norbert war etwas ins Hintertreffen geraten, die Figuren wurden vom Gegner in die Unkoordination gezwungen und wollten nicht so recht miteinander spielen. Allerdings hatte Norbert Glück, dass der Gegner sich auf einen Damengewinn gegen zwei Türme einließ (plus schlechte Stellung für Norbert), ein geschickter Turmtausch hätte hier die schwarzen Figuren vollständig ins strategische Niemandsland befördert.</p>
<p>Aber die Dritte wäre nicht die Dritte, wenn sie nicht die Dritte wäre. Und so brunchte sich Hartmut einen Bauern des Gegners nach dem nächsten zurecht &#8211; nur nicht den auf d6 &#8211; und irgendwann waren es dann gefühlt 6 Mehrbauern bei immer noch deutlicher Angriffsstellung, das war zu viel, und er konnte den Handschlag seines Gegners zum 3½:½ entgegen nehmen. Ole hatte derweil seinen Mehrbauern in ein angenehm wirkendes Endspiel mit zwei Freien überführt, auf den ersten Blick war das Easy Peasy, seine Gegnerin nervte aber mit praktischen Fragestellungen. Und bei Tom wurde es komplexer, nach Bauerngewinn und Tausch-o-Mania entwickelte sich hier ein Springerendspiel mit Mehrmaterial, allerdings wurde Toms Springer an den gegnerischen a-Bauern gebunden, der zunehmend der Dämlichkeit entgegenschritt und dem Monarchen bereits enteilt war. Dafür hatte er selber allerdings dort wo die Musik spielte zwei Verbundfreie auf e und f (jeder dann noch einen auf h), die in Verbindung mit eben jenem Monarchen auf ein Vorwärts warteten.</p>
<p>Jenes Vorwärts trat aber zumindest bei Ole nicht ein, nach 20 Zügen schien weiß keine Fortschritte gemacht zu haben, seine Gegnerin aber wohl, und auf einmal wurde klar: die beiden freien Bauern waren nicht nur dies, sondern auch isoliert und weit weg von eigenen König, der obendrein beim Näherkommen auch noch seine Damenflügelbauern im Stich ließ &#8211; schwupps, weg waren sie.</p>
<p>Aber bevor jemand zu pessimistisch wird: Arne konnte die gegnerischen Drohungen weitgehend abwenden und drohte mittlerweile selber in die gegnerische Stellung einzudringen, weswegen sich der bedrängte schwarze König zur Flucht nach vorne entschied. Was dann bei relativ vollem Brett auch mal matt werden kann, heute wurde er auf h4 zur Strecke gebracht und der Mannschaftssieg war gesichert.</p>
<p>Was langsam auch wirklich beruhigend war, denn das Momentum war eher gegen uns. Ole hatte seine Stellung weitestgehend weggegeben, nach Verlust seiner stolzen Landwirtschaft war auf einmal er es, der nach Stunden des Vorteils um das Remis ringen musste, gefühlt war die Stellung inzwischen bei genauem Spiel verloren (Tablebases sagten bei späterer Befragung allerdings noch &#8222;Draw&#8220; &#8211; von &#8222;to draw&#8220;, auf Deutsch unter anderem &#8222;ziehen&#8220;, man sollte also ruhig noch ein paar Züge machen und noch nicht aufgeben). Tom war inzwischen in eine Zugwiederholungsschaukel des gegnerischen Springers gelangt, die im Gewinnsinne nur durch die kompensationslose Aufgabe eines Bauern abgewandt werden konnte. Sah zwar alles immer noch gut aus, aber der Gegner hatte jetzt eben beide Randbauern frei. Norbert konnte zwar durch ein Ablenkungsmotiv noch eine Figur gewinnen, also jetzt Figur und zwei Turms gegen Dame und Bauers, kam aber mit seinem Mehrmaterial nicht so recht voran, zu viele Drohungen des weißen wildgewordenen Weibs wirkten wahrlich wagneresk, äh, gefährlich, ob Dauerschach oder Gabel oder manchmal auch potenziell Matt.</p>
<p>Doch am Ende: wenn es löppt, dann löppt&#8217;s; haste Glückskeks anne Hände haste Glückskeks anne Hände. Norbert kam doch noch durch und begann, Bauern zu fressen. Insbesondere einen, der den weißen König bis dato schützte und jetzt war Norbert es, der alles drohte. Unterschied: nichts war mehr abwendbar. 5½ Punkte. Und Ole entkam in einem schlechteren Endspiel, das aber nie die Weiterzieheinstellbreite verlassen zu haben scheint, ins Remis. 6 Punkte. Als letzter durfte dann auch Tom jubilieren, seine beiden verbundenen Freibauern kamen je ein Feld nach vorne, und auf einmal reichte der Platz für den weißen König nicht mehr, sodass auch sein Springer den von ihm beschirmten Randbauer Freibauer sein lassen konnte, denn schwarz mahlte schlicht zuerst.</p>
<p>Damit stand ein 7:1 auf dem Spielbogen. Und obwohl die Gastgeber bärenstarke Schachspieler sind und einen beispiellosen Einsatz bis zum Letzten zeigten, denke ich schon, dass dieses 7:1 hoch verdient war. Hier und da wackelte es mal einzeln, aber in der Gesamtheit eigentlich nie. Ein großer Sieg für die Dritte, ein kleiner Schritt für die Menschheit &#8211; und leider der endgültige Abstieg für die knuffeligen Gastgeber, denen aber für die Zukunft nur das Beste zu wünschen ist.</p>
<p>Und endlich mal wieder ein Bericht über einen großen Erfolg auf der Homepage der Diagonale.</p>
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		<title>Ein gutes Pferd springt nie so hoch, wie es muss</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/5888/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marten]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2020 17:37:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMM]]></category>
		<category><![CDATA[Landesliga]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn man an Diagonale-Harburg denkt, dann denkt man unweigerlich an Urlaub. Karibik, Cocktails, Kokospalmen. Heute mussten wir allerdings nach Schnelsen. Das Oberligaspiel zwischen Königsspringer und Diagonale stand an. Ein wenig karibisches Flair hatten die Gastgeber&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man an Diagonale-Harburg denkt, dann denkt man unweigerlich an Urlaub. Karibik, Cocktails, Kokospalmen. Heute mussten wir allerdings nach Schnelsen.<span id="more-5888"></span></p>
<p>Das Oberligaspiel zwischen Königsspringer und Diagonale stand an. Ein wenig karibisches Flair hatten die Gastgeber jedoch vorbereitet, das Wetter sollte an die Bahamas gemahnen, nur hieß Hurrikan Harry heute Sturmtief Sabine und die Temperaturen waren andere. Die Bahn sollte ab mittags nicht mehr fahren, Fähren waren gefährdet, wie sollten wir nur über die Elbe kommen?</p>
<p>Und tatsächlich schafften wir es nicht, vollständig anzutreten, was aber mit Sabine weniger zu tun hatte und auch keine Coronafolge war &#8211; der Personalmangel war diesmal so stark, dass ohne die unteren Mannschaften komplett aus der Saison zu nehmen nur ein Antreten zu siebt möglich war, einen achten Namen haben wir uns dann ausgedacht, somit waren wir auch ausnahmsweise in dieser Saison leichte Außenseiter als Schiri Reddmann folgende Partien niedernotierte:</p>
<p>Christoph-IM Jakob Pfreundt (DWZ 2406/Elo 2398)<br />
FM Julian Zimmermann (2276/2285)-Niels Jørgen<br />
Matthias-FM Ilja Rossmann (2257/2291)<br />
FM Jan-Peter Schmidt (2190/2258)-Divyam +:-<br />
Martin-Max Borgmeyer (2146/2189)<br />
Friedrich Wagner (2074/2149)-Etienne<br />
Marten-Markus Langmann (2111/2093)<br />
Jörg Lampe (2085/2116)-Andrei</p>
<p>Kollege Martin-Sommerfeldt war aber anwesender als er oder auch andere dachten &#8211; Max Borgmeyer bevorzugte den klangvolleren Namen anstelle eines schnöden &#8222;Becker&#8220; auf dem Partieformular. Wenden wir uns also gleich dieser Partie zu. Martin hatte gegen den Sizilianer eine kleine Variante vorbereitet, von der Max aber abwich. Die weiße Stellung schien angenehmer zu spielen zu sein, aber mit weniger konkreter Ideen und angesichts manch unglücklich vergebener Möglichkeiten in der vorigen Runden dachte Martin schnell über Spatzen in Händen und Tauben auf Dächern nach, letztere sind bei solchen Wetterprognosen ja wegwehgefährdet, und schlug die Punkteteilung vor, derer sich Max schwerlich erwehren konnte.</p>
<p>Ähnlich spielte es sich, nur über etwas mehr Zeit hinweg, bei Matthias und Marten ab. Weiß spielte gut, stand angenehm, aber nicht wirklich zwingend zum vollen Punkt verwertbar, und in dieser Reihenfolge teilten sich auch hier die Punkte. Erwähnenswert vielleicht, dass es an Brett 7 ausgerechnet der Königsspringer des Diagonalen war, der die Partie entscheidend mitgestaltete und unter anderem eine entscheidende Diagonale des Königsspringerspielers verstopfen konnte.</p>
<p>Njfn hingegen begann wie gewohnt unorthodox und endete auch so. In einer Stellung, in der beliebig viel für beide Seiten möglich war, übersah Julian in wohl klar besserer Stellung einen Bauerndurchschiebeansatz und ging lieber in ein Dauerschach, bevor er sich überkontern ließ. Somit weiterhin weiße Westen bei den Gästen (wie auch den Gastgebern), aber der Kampflose war noch lange nicht aufgeholt.</p>
<p>An Brett 1 überboten sich später in der Analyse Christoph und Jakob mit Ansagen des Typs &#8222;Lb7 habe ich total übersehen&#8220; &#8211; &#8222;Dafür habe ich g4 übersehen&#8220;, aber während der Partie schien es dem Betrachtenden doch eher, als ob die Protagonisten eine grobe Ahnung dessen hätten, was sie dort taten. Christoph spielte sicherlich eine Zeit lang aktiver und verschaffte sich einen entfernten a-Freibauern, aber er kam nicht richtig voran, wohingegen Jakob seinen Monarchen in Marsch setzte, und Christoph sich dann entscheiden musste: entweder den Kollegen in die weiße Stellung einmarschieren lassen, oder sich vom Springer (wer wissen will, ob es Königs- oder Damenspringer war, möge sich die Partie besorgen) zudauerschachen zu lassen. Er entschied sich für das Modeergebnis des Tages und schraubte damit seine verlustfreie Serie in die Größenordnung 1 Dezihebbinghaus.</p>
<p>Somit also 3,5:2,5 für die Heimmannschaft, Andrei oder Etienne würden nun was zeigen müssen. Wobei sowieso beide ebenso wie die Kollegen an den anderen Brettern durchaus viel zeigten. Etienne verteidigte eifrig ein Endspiel mit Mehrbauern gegen die Verflachungsbemühungen seines Gegners, nachdem er die Partie die ganze Zeit von oben gespielt hat, eventuell war hier im Vorfeld auch noch mehr drin. Im Hinterfeld allerdings am Ende nicht, Friedrich verhinderte weitere Fortschritte und nachdem das Partieformular voller und voller aber das Brett leerer und leerer wurde, war auch hier das, was hier heute eben so war. Damit konnten die Königsspringer einen Punkt im Kampf gegen den Abstieg bereits sicher verbuchen.</p>
<p>Blieb Andrei, aber der kam heute eher langsam in die Gänge, mit seinem &#8211; Zitat &#8211; &#8222;üblichen Murks&#8220; kamen einige schräg positionierte und damit anfragbare Bauern, und auch wenn er sich zunächst wunderbar der Sorgen entledigen konnte, auf einmal war eine Figur weg &#8211; leider habe ich nicht mitbekommen, wie genau. Mit dem eingeengt-exponierten gegnerischen König setzte Andrei jetzt alles auf eine Karte (Kreuz 9) und schuf hinreichend viele taktische Probleme, dass Jörg zeitlich ins Schwimmen kam. Aber letztlich gibt es auf diesem Level immer 30 Sekunden hinzu, sodass am Ende eine Mehrfigur tendenziell ausreicht, hier auch nicht nur tendenziell, sondern sogar konkret.</p>
<p>Am Ende also mal wieder eine Niederlage, dieses Mal mit 5:3, und wieder einmal waren wir mit dem Gezeigten grundsätzlich zufrieden. Man kann vielleicht nachfragen, ob ein paar der Remisen aus der vermeintlichen Stärke heraus gegen zahlschwächere Gegner nicht noch geknetet worden wären, aber an der Verdientizität des Heimerfolges gibt es wenig zu rütteln &#8211; ohne 6, Spiel 7 kann man auch im Skat nur selten herausragend punkten, und im Schach ist es ohne 6, Spiel mit nur 7 nicht entscheidend leichter. Und gut gespielt und gekämpft wurde heute von allen &#8211; so kurz, wie es sich oben liest, waren die Partien, speziell die letzten 4, dann auch nicht, so ein paar Stündchen saßen wir schon beieinander.</p>
<p>Weiter beieinander saßen wir dann noch mit den Weißbrettern beim ortsnahen Griechen und dieses Mal hat Matthias erneut (und hier zum ersten Mal) im Erstanlauf sein würzfreies Steak erhalten. Das macht Mut für die noch 9 oder 12 Mannschaftskämpfe, deren Ausgang jetzt zum Dia-Klassenerhalt stimmen muss.</p>
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