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	<title>SV DIAGONALE</title>
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	<description>Schachverein Diagonale-Harburg von 1926 e.V.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Jun 2026 17:37:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Perfektes Jubiläumsjahr ist perfekt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marten]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 17:35:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle drei Mannschaften wurden diese Saison Staffelsieger &#8211; was wollen wir mehr zum hundertsten Geburtstag?Durch das 4:4 von Union 2 gegen Eidelstedt steht nach den Erfolgen der zweiten und dritten Mannschaft nun schon vor dem&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p id="block-c829123d-5d1c-43bb-a15f-890a212285cd" class="block-editor-rich-text__editable block-editor-block-list__block wp-block is-selected wp-block-paragraph rich-text" role="document" aria-label="Block: Absatz" data-block="c829123d-5d1c-43bb-a15f-890a212285cd" data-type="core/paragraph" data-title="Absatz" data-empty="false" data-wp-block-attribute-key="content">Alle drei Mannschaften wurden diese Saison Staffelsieger &#8211; was wollen wir mehr zum hundertsten Geburtstag?<br data-rich-text-line-break="true" /><span id="more-8088"></span><br data-rich-text-line-break="true" />Durch das 4:4 von Union 2 gegen Eidelstedt steht nach den Erfolgen der zweiten und dritten Mannschaft nun schon vor dem letzten Spiel auch der Aufstieg der ersten fest. Am Donnerstag ist dann Schaulaufen in Pinneberg &#8211; wobei wir schon gerne ungeschlagen blieben.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Deine blauen Augen machen mich so sentimental</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/deine-blauen-augen-machen-mich-so-sentimental/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marten]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 18:34:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Physik definiert Druck als die senkrecht auf eine Fläche wirkende Kraft pro Flächeneinheit. Das Deutsche Institut für Normung weiß obendrein, dass Druck die Wiedergabe einer textlichen respektive bildlichen Darstellung in beliebiger Anzahl durch Übertragung&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Physik definiert Druck als die senkrecht auf eine Fläche wirkende Kraft pro Flächeneinheit. Das Deutsche Institut für Normung weiß obendrein<span id="more-8080"></span>, dass Druck die Wiedergabe einer textlichen respektive bildlichen Darstellung in beliebiger Anzahl durch Übertragung von Druckfarben beziehungsweise färbenden Substanzen auf den Bedruckstoff mittels einer Druckform sei.</p>
<p>Bei uns hingegen hatte ein übermotivierter Ex-Schachwart auf der Jahreshauptversammlung festgestellt, dass wir zum hundertjährigen Jubiläum alle Mannschaften in sehr guter Ausgangsposition hatten und es doch schön wäre, gerade in diesem Jahr mit jeder Mannschaft eine Staffelsiegerplakette zu bekommen.</p>
<p>Die dritte und die zweite Mannschaft haben bereits geliefert und ihre jeweiligen Staffeln gewonnen. Und wir? Wir von der ersten stehen ja auch sehr gut da. Zwei Runden vor Schluss zwei Punkte Vorsprung auf Wedel und Union, ein auf dem Papier nicht überwältigendes Restprogramm, das las sich gut. Ein Unentschieden würden wir uns in jedem Fall leisten können, vielleicht sogar deren zwei, immer in Abhängigkeit von den anderen Ergebnissen.</p>
<p>Gegner in der vorletzten Runde war Blankenese 3. Und im Gegensatz zum Spiel gegen Wedel 2 mussten wir nicht ganz so tief in die Ersatzspielerliste schauen. Zwar fehlten Haschem und Stefan, aber mit Rainer V und Detlef war für punkteträchtigen Ersatz gesorgt.</p>
<p>Und auf ging&#8217;s. Später auch ab, aber ich greife mir vor. Das in unterschiedlichem Tempo &#8211; an Brett 3 hatte Marten seinen Gegner Bijan Tarbiat (1724) mit einer Nebenvariante im Schotten offensichtlich so überrascht, dass dieser erst einmal 30 Minuten in Zug 5 versenkte. Gut, kurz darauf werde ich Martens Stellung lieber nicht beschreiben, es könnten Kinder mitlesen, somit hatte sich die investierte Zeit für Weiß gelohnt.</p>
<p>Währenddessen spielte Tareq gegen Wolfgang Engelhardt (1875) so, wie Tareq spielt, während Andrei gegen Gerhard Kraft (1622) eine typische Andreistellung auf das Brett zauberte. Das war zumindest nicht ganz so schlecht. Stamm-Rainer J hingegen stand früh unschön gegen Lennart Scherz (1651), dafür hatte Ersatz-Rainer V bereits eine angenehme Stellung gegen Dominik Kofert (1416), ebenso Ersatz-Detlef gegen Tristan Kofert (1325). Und auch Martin und Tobias hatten einige Züge vollzogen (gegen Michael Gutschmidt, 1585, respektive Bahaa Hashem, 1696), ohne die Stellung komplett einzustellen.</p>
<p>In der Summe ein Mannschaftskampf: hier stehen wir gut, da stehen wir schlecht, und dort drüben normal ausgeglichen. Und wer sich die Zahlen oben angesehen hat, der wird erkennen, dass wir von der DWZ her deutlich favorisiert waren &#8211; knapp 170 mehr im Schnitt, würde sich das auf den Brettern zeigen? Das ein bisschen bessere Spiel akkumuliert Kleinstvorteile, bis die Partie kippt?</p>
<p>Natürlich kam es stattdessen wie immer diese Saison: gegen die Starken spielen wir stark und gegen die vermeintlich Schwächeren tun wir uns schwer. Favorit können wir also nach all den Jahren als Außenseiter in höheren Ligen hier immer noch nicht. Zwar gewann Detlef eine Qualität und hatte eine Stunde Zeitvorsprung, ebenso standen Martin und Tobias ganz nett, aber Rainer J verlor schon einmal, Tareq rettete sich so gerade ins Remis in einer zumindest schwierigen Stellung und Marten stand immer noch auf dem Acker, auch wenn der Gegner den Ausschalter nicht drücken wollte. Rainer V schließlich hatte auf einmal alle gegnerischen Figuren mitten in seiner Rochade stehen und musste die Dame geben &#8211; wenngleich gegen zumindest rechnerisch nach Eiskugeln ausreichendes Holz.</p>
<p>Allerdings will ich auch einmal etwas Positives schreiben: Musik kann Menschen glücklich machen.</p>
<p>Zurück zum Mannschaftskampf. Nein, ganz so schlimm war es nicht. Rainers komplett unklare Stellung wurde zum Remis, da Dominik eine Zugwiederholung erzwang. Andrei hatte zwar einen Mehrbauern, aber dieser war doppelt und auch hier gab es kein Vorankommen, also ebenso Remis. Davor und danach spielten Tobias und Martin doch ein wenig ihre höhere Stärke aus &#8211; Tobias gewann durch ein Fesselungsmotiv eine Figur, Martin erreichte mit einem Opfer einen überwältigenden Angriff. Wir führen also 3,5:2,5 und Detlef hat doch eine Qualle mehr? War das nicht der Sieg?</p>
<p>Nein, denn Detlef hatte, vom Mannschaftsführer zuvor durch ein Remisverbot zu Aktivität gezwungen, inzwischen irgendwie drei Bauern weggegeben und der Gegner marschierte mit seinen vom Läufer unterstützten verbundenen Freibauern lustig los. Diese könnte man dann nur noch mit einem Turmopfer aufhalten. Und Marten stand immer noch auf Verlust, nicht mehr so offensichtlich in einem materiell ausgeglichenen Endspiel, aber dank Durchbruchsmöglichkeiten der Königsflügelmajorität eben doch.</p>
<p>Und nun hatten wir genau das Glück, das wir in dieser Situation wirklich brauchten. Spielerisch war nichts mehr zu gestalten, aber beide Gegner fanden die richtigen Züge nicht, und auch wenn sie die Partien nicht wegstellten und sie gewonnen blieben, kamen doch keine Fortschritte. Bis Detlef und Marten jeweils bei starkem Zeitdruck der Gegner Remisangebote bekamen, die natürlich sofort angenommen wurden. Das waren zwei blaue Augen, die Det und Marten da davontrugen, und in der Summe ein 4,5:3,5.</p>
<p>Ein glücklicher und letztlich unverdienter Sieg. Neben Martin und Tobias war hier hauptsächlich Caissa entscheidend, das Spiel gestaltet wurde meist eher von den Blankenesern. Nehmen wir aber. Zum einen bleibt uns ja auch nichts anderes übrig, als das korrekte Spielergebnis anzuerkennen, zum anderen war es ein Riesenschritt in Richtung Staffelmeisterschaft. Da Wedel einen Punkt abgegeben hatte, haben wir nur noch Union als Konkurrenz. Diese müssen erst einmal ihre letzten zwei Spiele gewinnen, aber selbst wenn wir dazu noch unser letztes Spiel verlören, könnte es für uns noch reichen, denn wir haben sogar ein paar Brettpunkte mehr.</p>
<p>Besser wäre natürlich ein eigener Sieg, gerne auch souverän herausgespielt als Favorit. Aber das können wir ja offenbar nicht. Wir sollten uns nur keinen Druck machen &#8230;</p>
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		<title>Dia 2 steigt auf!</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/dia-2-steigt-auf-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dave]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 11:17:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMM]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach nur einem Jahr in der Kreisklasse kehrt die zweite Mannschaft eindrucksvoll in die Kreisliga zurück. Mit einem deutlichen 7:1-Erfolg gegen HSK 25 sichert sich das Team den ersten Platz und damit den verdienten Aufstieg.&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Nach nur einem Jahr in der Kreisklasse kehrt die zweite Mannschaft eindrucksvoll in die Kreisliga zurück. Mit einem deutlichen 7:1-Erfolg gegen <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">HSK 25</span></span> sichert sich das Team den ersten Platz und damit den verdienten Aufstieg. Alle Ergebnisse und die Tabelle findet ihr <strong><a href="https://www.sv-diagonale.de/mannschaften/hmm-2026/dia-2-kreisklasse-a/">hier</a>.</strong></li>
</ol>
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		<title>Nach eins kommt zwei</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/nach-eins-kommt-zwei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marten]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 20:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMM]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Bezirksligasaison hat eine Besonderheit im Spielplan: fast alle Mannschaften spielen direkt nach dem Match gegen Wedel 1 gegen die Zweitvertretung desselben Vereins. So auch wir. Wahrscheinlich sind die armen Zweitwedeler stets mit den Rachegelüsten&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Bezirksligasaison hat eine Besonderheit im Spielplan: fast alle Mannschaften spielen direkt nach dem Match gegen Wedel 1 gegen die Zweitvertretung desselben Vereins.<span id="more-8065"></span></p>
<p>So auch wir. Wahrscheinlich sind die armen Zweitwedeler stets mit den Rachegelüsten der Gäste konfrontiert, die sich für die niederschmetternden Ergebnisse gegen die Kollegen revanchieren wollen. Aber so sind wir nicht &#8211; wir haben ja letzte Runde gegen Wedel 1 gewinnen können, kein Grund für Rache. Zumindest nicht auf unserer Seite.</p>
<p>Und da in den Berichten beider Mannschaften zum besagten Spiel Diagonale 1-Wedel 1 fast schon erschreckende Einigkeit in der Bewertung praktisch aller Partien, Kipppunkte und sonstiger berichtenswerter Dinge herrschte, wollen wir schauen, ob wir das nicht auch heute hinbekommen können:</p>
<p>Pünktlich um 19h fand sich die extrem gutaussehende und außerordentlich wohlriechende, möglicherweise sogar sündhaft schmackhafte, Acht der Diagonale beim Spiellokal &#8222;Mittendrin&#8220; in Wedel ein. Engelsgleich betraten sie den Saal, bestaunt von nahezu der kompletten Nachbarschaft. Man spricht von Opfergaben.</p>
<p>Wobei die Acht eventuell nicht ganz die waren, die Wedel erwartet hatte. Hatten wir gegen Wedel 1 noch fast Bestbesetzung, so fehlten heute gleich vier Spieler aus der Stammmannschaft, und tendenziell eher vordere. Ersetzt wurden sie durch die &#8222;Stammersatzspieler&#8220; David und Jens, auch Nicolas bekam nach seinem starken Auftritt gegen St. Pauli einen weiteren Einsatz, und abschließend durfte Gregor sein Bezirksligadebüt geben, in der Hoffnung, dass er seine 92% Punktausbeute aus der Kreisklasse auch weiter oben bestätigen könnte. Wedel 2 dagegen spielte an Brett 1 mit dem an 1 Gemeldeten und an Brett 8 mit der nominellen Nummer 8. Dazwischen wegen einer a-Nummer ein wenig schief, aber eben sehr stark besetzt. Das waren sie auch aus gutem Grund: nicht nur würden sie ihrer ersten Mannschaft helfen wollen, ihre theoretische Aufstiegschance zu behalten, indem sie dem Tabellenführer (uns) ein bis zwei Beine stellen, auch für sie selbst geht es ja im engen unteren Tabellenmittelfeld um jeden Punkt gegen den Abstieg.</p>
<p>Wie bei der freundschaftlichen Beziehung der beiden Vereine nicht anders zu erwarten, gab es ansonsten auch dieses Mal keine ernsthafte Schlägerei. Zumindest werden wir das weiterhin gegenüber Schachverband und Polizei so behaupten, wenn man uns fragen sollte.</p>
<p>Zum Anpfiff war Wedel ansonsten noch nicht ganz vollzählig &#8211; nicht nur Gäste finden hier offenbar keine Parkplätze &#8211; aber das legte sich nach wenigen Minuten.</p>
<p>Die ersten Partien waren auch relativ schnell zu Ende, nach 90-120 Minuten hatten sich zunächst Robert Law und Marten an Brett 2 auf Remis geeinigt. Marten kam gut aus der Eröffnung und übernahm mit Schwarz die Initiative und lehnte daher das erste Remisgebot noch ab. Dann aber überdehnte er etwas, musste viele Abtäusche zulassen und erkannte leichte Strukturprobleme bei sich selbst. Deswegen war er nun einverstanden, auch zu Roberts Freude, dem am Folgetag eine anstrengende Dienstreise bevorstand.</p>
<p>An Brett 7 bestätigte Nicolas seine starke Leistung aus dem St.-Pauli-Spiel. Er eroberte gegen Peter Brakelmann konsequent Raum, Läuferpaar und die einzige offene Linie und hatte viel Druck auf dieser. Befragt von einem gegnerischen Bauern entschied sich dann ein Läufer für ein schönes taktisches Ablenkungsmotiv, das aber wohl einen Zug später noch stärker gewesen wäre. So löste sich im Endeffekt alles auf und nach Generalabtausch verblieb ein hochremisliches, weitgehend symmetrisches Endspiel, das beide Spieler auch so einschätzten, weswegen es erst einmal 1:1 stand.</p>
<p>An Brett 4 spielte Rainer einen Spanier zunächst recht passiv, nur um dann doch mit Springermanövern vorwärtszureiten. Irgendwo verhoppelte er sich und die Stellung wurde unangenehm. Bevor er langsam ausgedrückt würde, übersah er daher lieber ein taktisches Motiv und spielte fortan mit Wenigerfigur. Beziehungsweise tat es nicht, da er dem Wedeler Schachfreund Kai Durchfeld die Verwertung absolut zutraute und ihm die Hand schüttelte.</p>
<p>An Brett 8 war Gregor gegen Wedels Mannschaftsführer Nico Jürgens sehr solide zu Gange und spielte eine gute Partie. Bis er die jedem Schachspieler bekannte Situation hatte, in der er erkannte &#8222;Ich darf jetzt nicht den Springer ziehen. Der Springer wird genau hier gebraucht, wo er jetzt steht. Woanders stünde er auch schön, aber das muss warten, vorerst muss der Springer genau hier bleiben.&#8220; &#8211; die logische Konsequenz dieses Gedankenganges kennen wir alle, hier und heute kostete sie einen wichtigen Zentrumsbauern. Nico hatte also nicht nur einen Bauern mehr, sondern auch ein starkes Terzett aus c-, d- und e-Bauern, das schon einmal mit leichten Dehnübungen für das zu erwartende Vormarschieren beginnen konnte. Letztlich brach leider für Gregor alles zusammen. Der Gegner war zwar heute schlicht besser, aber wir haben gesehen, dass Gregor auch in der Bezirksliga mithalten kann.</p>
<p>Wie schon gegen Wedel 1 waren also vier Partien relativ zügig durch. Damals stand es dabei hingegen 2:2 mit vier guten Stellungen. Und heute? 1:3 für den Außenseiter gegen uns. Und die Stellungen? Waren auch nicht so gut wie letztes Mal. Was allerdings genauso lief wie in der Vorrunde, war mein mehrfaches Verzählen beim Material und die daraus resultierende Versorgung des Mannschaftschats mit Fehlinformationen.</p>
<p>Wobei es auch nicht völlig katastrophal war: Tareq hatte an Brett 1 gegen Jan Bartels eine Art Königsinder mit Weiß angesetzt und rannte am Königsflügel los. Jan, auch nicht ganz neu im Geschäft, wusste indes, wo er in so einer Situation zu kontern hatte. Alles ziemlich kompliziert, im Zweifel gefiel mir Tareqs Stellung besser. Weniger gefiel mir dafür, dass ich Zweifel hatte.</p>
<p>An Brett 3 hatte Stefan gegen Patrick Keane eine fuchswilde Stellung. Vielleicht sogar hyänenwild. Turm und Bauer spielten gegen Läufer und Springer, wobei der Läufer zumindest vorerst ausgesperrt war und ein paar Züge benötigen würde, bevor er seine Wirkmacht entfachen könnte.</p>
<p>David hatte an Brett 5 gegen Alexander Klinkow bereits früh eine Schwäche erzeugt und einen Bauern gewinnen können und danach gezeigt, dass er und ich doch Partien unterschiedlich anlegen. Wäre ich damit vorerst zufrieden gewesen und hätte meine Struktur stabilisiert, so setzte er weiterhin auf Vormarsch.</p>
<p>An Brett 6 hatte Jens abschließend in einem Endspiel gegen Wolfgang Schmeichel eine Qualität mehr. Das war zumindest bequem spielbar, aber auch noch nicht ganz trivial gewonnen. Wie Jens berichtete, wurde er in der letzten Partie der beiden von Wolfgang im Betriebsschach gefoppt. Sicherheitshalber verbot ihm der Mannschaftsführer deswegen für heute das Gefopptwerden.</p>
<p>Also eine deutlich bessere, eine leicht bessere und zwei völlig unklare Stellungen. Im Mittelwert ein 4:4, womit wir nicht würden zufrieden sein dürfen, da wir dann potenziell von Ausrutschern von Union im Meisterschaftsrennen abhängig wären.</p>
<p>Der erste Aufreger passierte dann an Brett 3. Unter Druck stehend versuchte Patrick den genannten Läufer zu aktivieren, zog ihn aber einfach auf a5, ein Feld, auf dem der weiße Turm g5 ihn einfach schlagen konnte. Leider war der Job des Turmes aber am Königsflügel und so übersah Stefan das. Ich muss hier fairerweise erwähnen, dass es mir lange Zeit genau so ging. Patricks Läufer war jetzt aber stattdessen aktiv, wobei er nicht den Gewinn suchte, sondern das ungleichmäßige Material zurückgab, sodass ein Bauernendspiel vier gegen vier entstand.</p>
<p>Die zweite große Veränderung an Brett 1. Hier hatte Jan einen Turm auf ein Feld gezogen, auf dem er einfach angegriffen werden konnte. Zurückziehen ging nicht ohne vollständig zu zerfallen, also deutete Jan die Situation in ein Opfer um. Und in der Tat, für die Qualität bekam er sehr bedrohliche Bauern auf d3 und d4. Ja, das sind Doppelbauern, aber sie stützten Leichtfiguren, die wiederum Tareqs Kohorte daran hinderten, die Bauern abzufangen. Für beide Seiten bedrohlich.</p>
<p>Der Blick wendet sich nun wieder auf Jens an Brett 6, der sich komplett weigerte, die natürlichen Züge zu spielen, die ich aus dem Ärmel geschüttelt hätte. Stattdessen hatte er es geschafft, mit seinem Turm in die gegnerischen Bauern einzudringen. Das würde wohl einfach werden und es wurde sogar noch einfacher, weil Wolfgang es genau so sah. 2:3.</p>
<p>Zurück zu Brett 3: Bauernendspiele sind zwar eine Stärke von Stefan, aber wo nichts zu holen ist, da ist eben nichts zu holen. Somit ein Remis. 2,5:3,5.</p>
<p>David stand derweil noch immer besser, jedoch ein klitzekleines Bisschen verknotet und der Gegner hatte stets Motive, in seine Rochadestellung einzudringen. Das war durchaus unklar. Deswegen wurde Jans Remisangebot an Brett 1 zum allgemeinen Amusement auch nicht von Tareq, sondern zur Zeitersparnis direkt vom Mannschaftsführer abgelehnt. Ja, es bestand eine nicht zu unterschätzende Verlustgefahr, aber die Chance war hoch, dass Verlust oder Remis auf dasselbe hinausliefen.</p>
<p>An Brett 5 folgte nun eine Sequenz, die ich inkonsequent fand. Ein schwarzes Qualitätsopfer auf f3 war als Maßnahme für Gegenspiel sehr nachvollziehbar, aber ich hätte danach mit Sargnagel f3 und Mattangriff gerechnet, statt mit Setzen auf Davids schwachen Läufer. Nachdem sich dann alles Mattmaterial abgetauscht hatte, stand David mit Bauern und Qualität im Endspiel besser. Es bedurfte zwar noch etwas der Entknotung, aber schließlich erzwang David auch noch das Entstehen eines Freibauern, der dann einen Schritt machte. Sehr souverän zum Ausgleich.</p>
<p>Das war aber auch notwendig, denn abschließend erzwang Jan gegen Tareq das Remis, Mannschaftsführer hin oder her. Der darf zwar Remisen ablehnen, aber eine dreimalige Wiederholung ist eine dreimalige Wiederholung ist eine dreimalige Wiederholung, wie die Regeln sagen. Am Ende also ein 4:4.</p>
<p>Es ist festzuhalten: ein letztlich gerechtfertigtes Unentschieden. Wir hatten zwar in dem Läufereinsteller an Brett 3 die offensichtlichste Möglichkeit, mehr zu holen, aber es wäre dann sehr glücklich gewesen. Auch wenn es nominell Erster gegen Vorletzter war, war es ein Match absolut auf Augenhöhe und Wedel hat sich das Verlassen der Abstiegsränge ohne Wenn und Aber verdient. Auf unserer Seite haben die vier Reservespieler stark gespielt, auch wenn es bei Gregor nicht für Zählbares gereicht hat, und eher die Stammspieler nicht das Erwartete oder Erhoffte liefern können, sodass die Ausrede von der Ersatzschwächung auch nicht überzeugen kann. Stefans Partie nehme ich hierbei aus der Wertung, ohne Analyse habe ich keine Ahnung, ob er sehr stark oder sehr gurkig gespielt hat.</p>
<p>Dankenswerterweise für uns hat sich die durch dieses Ergebnis entstandene Notwendigkeit eines Stolperns von Union gleich am nächsten Tag erledigt, sodass wir im Moment sogar zwei Punkte Vorsprung haben (und tatsächlich wieder Wedel 1 der stärkste Konkurrent ist), aber um das nach Hause zu bringen, müssen wir die letzten beiden Runden mehr bieten. Dann aber hoffentlich mit mehr Stammspielern, nicht zuletzt, weil Jens und David nicht mehr als Ersatz einsatzberechtigt sein werden und uns ihre Punkte fehlen werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Brot, Milch, Toilettenpapier, Duschgel</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/brot-milch-toilettenpapier-duschgel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marten]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 15:59:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMM]]></category>
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					<description><![CDATA[Da die Homepage ja für Berichte verlangt, dass eine Überschrift existiert, mir aber keine geeignete eingefallen ist, habe ich eine Einkaufsliste von vor 7 Jahren genommen. Und vor noch längerer Zeit, nämlich vor etwa 20&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da die Homepage ja für Berichte verlangt, dass eine Überschrift existiert, mir aber keine geeignete eingefallen ist, habe ich eine Einkaufsliste von vor 7 Jahren genommen. Und vor noch längerer Zeit, nämlich vor etwa 20 bis 40 Jahren, da hatten wir eine Tradition, das Bezirksligaspiel gegen Wedel. Zwar waren wir zwischendurch auch einmal in höheren Gefilden aufeinandergetroffen, jetzt können wir aber endlich wieder Diagonale und Wedel in ihrem natürlichen Habitat bewundern.</p>
<p>Wobei die Tabellensituation so aussieht, als ob auch das bald wieder vorbei sein könnte – in einem Viererpulk gemeinsam mit Union und Schwarz-Weiß rennen wir beide vorne weg, wir derzeit mit einem Punkt Vorsprung, also heute: Erster gegen Zweiter, das kann im Aufstiegsrennen wichtig werden.</p>
<p>Die Aufstellungen waren erst einmal unspektakulär, wir hatten Jens als Ersatz für unsere Nummer 1 Haschem aber sonst wie üblich Bestbesetzung, Wedel musste die Bretter 1 und 2 ersetzen. Und damit hinein in die Achterbahn. Und da mir eine semiprofessionelle Textanalyse mitgeteilt hat, dass meine Texte normal zu viele Einschübe &#8211; mit Gedankenstrichen (oder Klammern) &#8211; enthalten, zu viele Metaphernsträuche auf der Textwiese stehen haben, in Non-Sequitur-Nebensächlichkeiten über Schmackhaftigkeit und Gesundheit von zum Beispiel Sanddorn aber eben auch Quitten abschweifen würden und so lang würden, dass ich sie am Ende nicht einmal mehr korrekt beenden können würde gewesen haben wollen sein. Jedenfalls etwas knapper diesmal.</p>
<p>Als erstes war Brett 2 zu Ende. Martin hatte gegen Milan Adamovic bereits Ausgangs der Eröffnung leider ein taktisches Motiv übersehen und nun die Wahl zwischen Qualität weniger und komplett platter Stellung, oder ganzer Figur weniger und nur zu drei Vierteln platter Stellung. Er hat sich dann lieber auf den Heimweg vorbereitet. Ärgerlich, aber auch noch nicht so wild, hatte Jens an Brett 8 gegen John Lüchau umgekehrt eine Figur gewinnen können.</p>
<p>Auch Brett 3 war schnell vorbei. Hier hatte Marten gegen Norbert Reimann mit einem Impro-Dragondorf erst einmal nach einem billigen Ablenkungsmotiv zweizügig einen Zentrumsbauern eingestellt &#8211; und Norbert revanchierte sich mit einem ebenso zweizügigen Qualitätseinsteller. Im Endeffekt war Martens Stellung nun wohl besser, aber recht vermauert, und die beiden sagten sich &#8222;heute wird das nichts mehr&#8220; und einigten sich auf Remis. Noch nicht einmal eine Stunde war gespielt.</p>
<p>Etwas, aber nicht viel, länger dauerte Brett 7. Hier tauschten Rainer und Ralf Töpfer viel und schnell und es entstand ein Damenendspiel. Mit einer kleinen Falle lockte Rainer Ralf in einen Damentausch und hatte dann einen netten Freibauern im Bauernendspiel. Ralf gab auf &#8211; eventuell verfrüht, denn eine Analyse vor Ort zeigte, dass Ralf mit seinen vielen Reservetempi durchaus noch hätte Oppositionen erzwingen können, die schwierige Fragen gestellt hätten.</p>
<p>Und ebenso kurz war auch Brett 1 früh beendet. Tareq spielte gegen Henning Neu ganz normale Züge, was an sich einen eigenen Bericht wert wäre, und es entstand eine ganz normale Stellung. Als nach einem Geräusch beide Spieler wieder aufwachten, einigten sie sich lieber auf Remis.</p>
<p>Somit also 2:2 nach ca. 90 Minuten, da ist Spannung, da brennt die Hütte, da geht die Ananas zum Schnadahüpferl. Schauen wir uns die verbliebenen Stellungen einmal an:</p>
<p>Jens hatte immer noch seine Figur mehr, spielte aber lieber bedächtig, statt zu übereilen, und schob John langsam rückwärts. Dass er zwischenzeitlich halbzügig den h3-Rochadebauern eingestellt hatte, erwähne ich deswegen nicht, weil es für die Bewertung heute vollkommen egal war, da war kein Angriffspotenzial gegen ihn.</p>
<p>Tobias hatte an Brett 5 gegen Mohammed Hotaki ein ziemlich wildes Figurenknäuel aufgebaut, das selbst das Abzählen von Material für mich erschwerte, sämtliche Versuche im Vereinschat schlugen fehl. Tatsächlich hatte er Figur für Bauern mehr, der Gegner zwar einen Freibauern, aber der war noch nicht weit.</p>
<p>Stefan hatte an 4 gegen Jürgen Nikodem einen Bauern mehr und Druck auf der offenen e-Linie gegen einen gefesselten Springer. Jürgen baute zwar ein paar Schwerfiguren in Richtung Stefans König, aber mit etwas Konzentration kann Stefan das unter Kontrolle behalten und Stefan spielte konzentriert und kontrolliert.</p>
<p>Andrei hatte schließlich an Brett 6 gegen Torsten Hinze gegen dessen lange Rochade sehr druckvolle Schwerfiguren auf halboffenen Linien platziert und auch die Leichtfiguren waren in der gegnerischen Hälfte. Die schwarzen Steine klammerten sich zwar noch erfolgreich aneinander fest, aber taten ihrerseits nichts Aktives.</p>
<p>Also zwei technisch gewonnene, zwei klar bessere Stellungen, was sollte da anbrennen? Andrei wollte Remis spielen, was ihm aber vom Mannschaftsführer zwar nicht direkt verboten, aber doch eher abgeraten wurde &#8211; wir haben zwar einen Mannschaftspunkt Vorsprung, aber unsere Brettpunkte sind halt nicht so dolle, falls wir noch einmal stolpern sollten, hier konnten wir gutmachen.</p>
<p>Jens und Tobias lieferten sich in der Zwischenzeit ein spannendes Rennen darum, wer den dritten Punkt machen würde. Jens verschmähte ein paar Bauern und zog stattdessen seine Figuren um den schwarzen König zusammen, während Tobias die Bauern nicht verschmähte und inzwischen neben der Figur auch zwei verbundene Bauern mehr hatte, die sich vom Turm unterstützt auf den Weg Richtung gegnerische Grundreihe machten, während der gegnerische König sich verlaufen hatte.</p>
<p>Letztlich zeigte sich, dass ein Matt zwingender und endgültiger ist, als eine Umwandlung, und Jens machte das 3:2, Tobias nur das 4:2.</p>
<p>Stefan hatte inzwischen einen zweiten Bauern gewonnen und erlaubte sich nun leider einen kleinen Aussetzer. Er griff einen dritten, um ihn zu schlagen, nur um plötzlich zu sehen, dass dieser gedeckt war. Für ein j&#8217;adoube war es zu spät und die Dame wäre weg. Plötzlich 4:3. Ärgerlich, aber passiert. Dennoch hing es nun an Andrei.</p>
<p>Und während der Mannschaftsführer zuvor noch grummelte ob der Aussicht &#8222;nur&#8220; eines Remis, nun wäre er glücklich damit gewesen. Andrei stand natürlich immer noch klar besser, aber es waren noch viele Klötze auf dem Feld und wir hatten ja gerade einen frischen Eindruck davon, wie schnell das dann gehen kann. Letztlich fand Andrei allerdings ein Dauerschach und alle waren sichtlich erleichtert. Insbesondere Andrei, da er langfristig Probleme ob seines Wenigerbauern befürchtete. Erst nach öffentlichem Nachzählen merkte er, dass er stattdessen einen mehr hatte. Irgendwie waren seine Schlagzüge halt nicht aus Materialgründen gewesen, deswegen hatte er sie übersehen.</p>
<p>Der Erste schlug also den Zweiten mit 4,5:3,5. Hätten wir vor dem Kampf noch ohne zu zögern unterschrieben. Im Nachhinein war zuerst einmal ein wenig Gewurm ob der vergebenen Chancen auf mehr, gleichzeitig hätten allerdings Rainer und Marten auch weniger Punkte holen können. Nur gut, dass keine Beobachter der anderen Mannschaften aus der Liga vor Ort waren, die hätten angesichts der Fehlerparade Depressionen bekommen, gegen diese Mannschaften verloren zu haben.</p>
<p>Wir haben also weiterhin einen Punkt Vorsprung &#8211; eventuell sogar mehr, wenn Union straucheln sollte &#8211; und in der Theorie das mit Abstand leichteste Restprogramm mit den Tabellenletzten und dem nominell DWZ-niedrigsten Gegner. Aber wir haben natürlich schon oft gesehen, wie so etwas schief laufen kann. Ich erinnere mich da an eine Partie gegen St. Pauli, die wir trotz überall 200+ DWZ-Vorsprung klar verloren haben. Dennoch ist das Projekt &#8222;Aufstieg zum hundertjährigen Vereinsjubiläum&#8220; für uns noch immer realistisch.</p>
<p>Kartoffeln könnte ich auch noch brauchen. Und Zwiebeln.</p>
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		<title>Alte Bräuche, neuer Schachwart</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/alte-braeuche-neuer-schachwart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dave]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 10:38:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 26.03.26 war es wieder so weit: Die Jahreshauptversammlung des SV Diagonale ging über die Bühne – natürlich ganz traditionsbewusst. Es wurde brav das Protokoll vom letzten Jahr verlesen (alle Jahre wieder ein Beitrag zur&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="280">Am 26.03.26 war es wieder so weit: Die Jahreshauptversammlung des SV Diagonale ging über die Bühne – natürlich ganz traditionsbewusst. Es wurde brav das Protokoll vom letzten Jahr verlesen (alle Jahre wieder ein Beitrag zur gepflegten Zeitverschwendung <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />) und der Vorstand bekam wie gewohnt seine Entlastung en bloc.</p>
<div id="attachment_8009" style="width: 376px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8009" class=" wp-image-8009" src="https://www.sv-diagonale.de/wordpress/wp-content/uploads/2026/03/Meister_2026.jpg" alt="" width="366" height="366" srcset="https://www.sv-diagonale.de/wordpress/wp-content/uploads/2026/03/Meister_2026.jpg 500w, https://www.sv-diagonale.de/wordpress/wp-content/uploads/2026/03/Meister_2026-300x300.jpg 300w, https://www.sv-diagonale.de/wordpress/wp-content/uploads/2026/03/Meister_2026-150x150.jpg 150w, https://www.sv-diagonale.de/wordpress/wp-content/uploads/2026/03/Meister_2026-80x80.jpg 80w, https://www.sv-diagonale.de/wordpress/wp-content/uploads/2026/03/Meister_2026-320x320.jpg 320w" sizes="(max-width: 366px) 100vw, 366px" /><p id="caption-attachment-8009" class="wp-caption-text">Vereinsmeister 2025 &#8211; Martin Becker</p></div>
<p data-start="0" data-end="280">Bei den Siegerehrungen gab es dann die verdienten Trophäen: Martin Becker durfte den mächtigen Pokal für den Vereinsmeister 2025 entgegennehmen und hatte damit wieder etwas, das im Regal Eindruck macht. Blitzmeister 2025 wurde Haschem Haschimi – der war allerdings nicht vor Ort. Und der Vereinspokal? Der lässt sich Zeit und wird ganz entspannt erst in diesem Jahr ausgespielt.</p>
<p data-start="282" data-end="702">Spannend wurde es dann bei den Neuwahlen: Unser bisheriger Schachwart Marten Holst trat nicht erneut zur Wahl an und gab den Posten damit ab. Nach einer ausführlichen Erklärung, was dieses Amt so alles mit sich bringt – inklusive aufmunternder „Wir sind ja auch noch da“-Kommentare ehemaliger Amtsinhaber – fand sich schließlich ein mutiger Nachfolger: Andreas Köster erklärte sich bereit, die Aufgabe zu übernehmen und wurde gewählt. Wir wünschen ihm viel Erfolg, starke Nerven und immer entspannte Teilnehmer bei allen Turnieren!</p>
<p data-start="0" data-end="287">In diesem Jahr feiert die Diagonale ihr 100-jähriges Jubiläum – ein stolzes Alter, bei dem man ruhig schon mal die Figuren polieren darf. Passend dazu wurden die angedachten Aktivitäten  vorgestellt, sodass jetzt zumindest alle eine grobe Ahnung haben, was da auf sie zukommt.</p>
<p data-start="289" data-end="507" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Als Höhepunkt ist ein Vergleichskampf an 26 Brettern gegen den Barmbeker Schachklub geplant, der praktischerweise ebenfalls 1926 gegründet wurde. Man trifft also auf Augenhöhe – zumindest was das Geburtsjahr angeht. Am besten schon mal den 19.09.26 im Kalender blocken!</p>
<p data-start="282" data-end="702">
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		<title>Lokalderby endet Remis</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/lokalderby-endet-remis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dave]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 18:15:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMM]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Lokalderby gegen Schwarz Weiß Harburg hätte am 19. Februar stattfinden sollen. Da aber der Großteil der Dia-Mannschaft krank war, wurde da Spiel auf den 19. März verlegt. Alle waren wieder fit, nur ein Brett&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Lokalderby gegen Schwarz Weiß Harburg hätte am 19. Februar stattfinden sollen. Da aber der Großteil der Dia-Mannschaft krank war, wurde da Spiel auf den 19. März verlegt.</p>
<p style="text-align: left;">Alle waren wieder fit, nur ein Brett musste durch einen Reservespieler besetzt werden, was aber wegen einiger Missverständnisse nicht gelang. So trat die Diagonale schon mit 0:1 an.<br />
Rainer und Marten fanden gar nicht ins Spiel und erhöhten den Rückstand um zwei weitere Punkte, so dass die Mannschafft jetzt ein 0:3 aufholen musste, und das tat sie! Stefan, Martin und Andrei konnten ihre Partien mit Taktischen Feinheiten gewinnen, 3:3. Nun blieben noch Tobias und Tareq im Rennen, allerdings waren beide Partien ausgeglichen unklar, so das jedes Risiko Gefahr lief, sofort bestraft zu werden. So einigten sich beide auf Remis, was dann auch das Remis im Lokalderby bedeutete.</p>
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		<title>Das Frühlingserwachen der Diagonale</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/das-fruehlingserwachen-der-diagonale/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerJ]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 10:31:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMM]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
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					<description><![CDATA[Die letzten Wochen waren im Jugend-Schach turbulent. Vor den Frühjahrsferien spiele unsere Dritte Mannschaft 3,5:0,5 gegen Königsspringer und übernahm souverän die Tabellenführung in der Basisklasse Am 26.02.2026 reichte es “nur” zu einen 2:2 gegen Union&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Wochen waren im Jugend-Schach turbulent.</p>
<p>Vor den Frühjahrsferien spiele unsere Dritte Mannschaft 3,5:0,5 gegen Königsspringer und übernahm souverän die Tabellenführung in der Basisklasse<br />
Am 26.02.2026 reichte es “nur” zu einen 2:2 gegen Union Eimsbüttel, aber wir führen immer noch mit 3 Mannschaftspunkten die Tabelle an.</p>
<p>Nach den Frühjahrsferien ging es in den Jugendligen weiter.<br />
Am 19.03.2026 spielte unsere ersten Jugend in der Bezirksliga gegen Schachfreunde, leider war am keinen Brett was zählbares drin.<br />
Am 20.03.2026 war unsere zweite Jugend bei den Schachelschweinen, hier konnte Lynn einen Ehrenpunkt für uns erringen.</p>
<p>Zusammenfassend kann man folgendes berichten:</p>
<p>Die Jugendabteilung wächst, sie unterstützt erfolgreich unsere 2. Erwachsenen-Mannschaft, hier liegt die Erfolgsquote bei 75%<br />
Die Steigerungen im DWZ Bereich liegen in der Spitze aktuell bei 200 Punkten.<br />
Auch im Anfängerbereich geht es voran, letzten Freitag hatte Magnus seinen ersten Einsatz in der Jugendkreisliga und hat dort sehr konzentriert gespielt.</p>
<p>Nach Ostern geht es in den Jugendligen weiter.<br />
Die Diagonale ist ein wachsender, lebendiger Verein.</p>
<p>An dieser Stelle ein besonderen Dank an die Eltern, ohne sie wäre es organisatorisch nicht möglich!</p>
<p>Rainer Jonasson</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Königsspringer 6 &#8211; Dia 2</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/koenigsspringer-6-dia-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dave]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 12:45:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMM]]></category>
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					<description><![CDATA[So liebe Schachfreunde, ein wilder Abend gegen KSP6 geht zu Ende! Nach 35 Minuten lagen wir 2:0 hinten, da Michael leider Absagen musste und Finki aufgab. Wenig später hörte ich, dass Norbert die weiße Fahne&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>So liebe Schachfreunde, ein wilder Abend gegen KSP6 geht zu Ende!</p>
<p>Nach 35 Minuten lagen wir 2:0 hinten, da Michael leider Absagen musste und Finki aufgab. Wenig später hörte ich, dass Norbert die weiße Fahne hissen musste. 3:0 für Königsspringer!</p>
<p>Dann gewann Johanna, die die ganze Zeit etwas besser Stand. Ich für meinen Teil stand völlig auf dem Acker und dachte das der mir gegenüber sitzende Jugendliche mich in Feinstarbeit zerlegt. Leider hat er die Gewinnstellung so abgewickelt, dass es am Ende für ihn, in einer sehr unglücklichen Niederlage endete.</p>
<p>Dave brachte dann seine zu diesem Zeitpunkt bereits gewonnene Partie ungefährdet nach Hause und schoss den Ausgleich zum 3:3. Als nächstes schaffte es Gregor unter Mithilfe seines Gegners eine ebenfalls verlorene Partue zu gewinnen.</p>
<p>Als letztes war Rainer nach hartem Kampf in der Lage die letzte Partie für sich zu entscheiden, so dass wir am Ende doch als Sieger mit 5:3 nach Hause fahren konnten.</p>
<p>Ich wünsche allen ein schönes Wochenende! Beste Grüße! Armin</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Früh &#8211; frisch ans Werk</title>
		<link>https://www.sv-diagonale.de/frueh-frisch-ans-werk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerJ]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 11:36:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMM]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sv-diagonale.de/?p=7968</guid>

					<description><![CDATA[Am Freitag den 06.02.2026 startete unsere Dritte bereits um 17 Uhr in die dritte Runde. Wieder in der Bestbesetzung. Brett 1 Yuxuan , die zwischenzeitlich der 1350 DWZ Grenze sehr nahe gekommen ist. Brett 2&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag den 06.02.2026 startete unsere Dritte bereits um 17 Uhr in die dritte Runde. Wieder in der Bestbesetzung.</p>
<p>Brett 1 Yuxuan , die zwischenzeitlich der 1350 DWZ Grenze sehr nahe gekommen ist.<br />
Brett 2 Qian, der aktuell sehr stabil und konzentriert spielt.<br />
Brett 3 “Magic” Ron unserer Zauberer<br />
Brett 4 Yuhan , sie hat die 1.000 DWZ Marke souverän geknackt.</p>
<p>Kurz nach 17 Uhr ging es im Adlernest los. Die Mannschaft war top fit, während der Mannschaftsführer noch unter dem Jetlag litt.</p>
<p>Am Brett eins opferte der Gegner von Yuxuan eine Figur für 2 Bauern und bekam einen sehr starken Angriff. Die Partie versprach spannend zu werden.<br />
Am Brett 2 lief solides und sehr taktisches Schach.<br />
Brett 3 war ein typischer Ron, das Brett brannte und im Zug 10 wurde alles auf “hold” gesetzt. Der Gegner hat hier eine Variante eine Stunde lang durchgerechnet.<br />
Brett 4 der Gegner fragte nach Remis, als er gerade in eine Dame Turm Gabel lief, dieses lehnte Yuhan leicht irritiert zurück.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-7974 aligncenter" src="https://www.sv-diagonale.de/wordpress/wp-content/uploads/2026/02/Dia3_WD5_3.jpeg" alt="" width="586" height="586" srcset="https://www.sv-diagonale.de/wordpress/wp-content/uploads/2026/02/Dia3_WD5_3.jpeg 755w, https://www.sv-diagonale.de/wordpress/wp-content/uploads/2026/02/Dia3_WD5_3-300x300.jpeg 300w, https://www.sv-diagonale.de/wordpress/wp-content/uploads/2026/02/Dia3_WD5_3-150x150.jpeg 150w, https://www.sv-diagonale.de/wordpress/wp-content/uploads/2026/02/Dia3_WD5_3-80x80.jpeg 80w, https://www.sv-diagonale.de/wordpress/wp-content/uploads/2026/02/Dia3_WD5_3-320x320.jpeg 320w" sizes="auto, (max-width: 586px) 100vw, 586px" /></p>
<p>Während am Brett 1 Yuxuan sich tapfer verteidigte und sich plötzlich in ein Endspiel Läufer und Springer gegen Turm aber mit 3 weniger Bauern wieder fand.<br />
Nichts Neues am Brett 2 , sehr kompliziert und alles möglich.<br />
Brett 3, nach einer Stunde wurde die Opfervariante abgebrannt. Es wurde hektisch, das Opfer war nicht zwingend, aber am Ende stand es materiell ausgeglichen.<br />
Weiß rettet sich mit exakt 1 Sekunde auf der Uhr über den 40 Zug. Nur “leider” nutzte Ron seinen 40 Zug um den König mitten auf dem Brett matt zu setzen. 1-0<br />
Yuhan gab die Qualität zurück, und konnte dann so viel Druck aufbauen, dass es zu einen Grundlinien-Matt reichte. 2-0</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-7973 aligncenter" src="https://www.sv-diagonale.de/wordpress/wp-content/uploads/2026/02/Dia3_WD5_2.jpeg" alt="" width="584" height="593" srcset="https://www.sv-diagonale.de/wordpress/wp-content/uploads/2026/02/Dia3_WD5_2.jpeg 984w, https://www.sv-diagonale.de/wordpress/wp-content/uploads/2026/02/Dia3_WD5_2-295x300.jpeg 295w, https://www.sv-diagonale.de/wordpress/wp-content/uploads/2026/02/Dia3_WD5_2-80x80.jpeg 80w" sizes="auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px" /></p>
<p>Bei Yuxuan wurde es kniffelig. Der Gegner gab den Turm gegen den Läufer und dachte 5 Bauern werden es gegen Springer und nur 1 Bauern schaffen.<br />
Yuxuan konnte die Bauern stoppen , und am Ende standen nur noch 2 Könige auf dem Brett 2,5 &#8211; 0,5<br />
Am Brett 2 einginge man sich deshalb diplomatisch auch auf Remis. 3-1</p>
<p>Ein Sieg gegen die DWZ-stärkste Mannschaft und aktuell die Tabellenführung.</p>
<p>Das macht Freude auf mehr und den Jetlag habe ich auch kurz vergessen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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