Wir klatschen auf der 2 und auf der 4

Großkampftag am Donnerstag in der alten Forst: zum ersten Mal seit Kaiser Norbert richteten wir für eine vierte Mannschaft einen Heimkampf aus, und Doppelheimkämpfe kamen in den letzten Jahren auch nicht mehr so häufig vor. Die zweite empfing nach dem erfreulichen Auftaktunentschieden auf St. Pauli die Eppendorfer Johanniter, klarer Staffelfavorit und mit einer deutlichen Empfehlung in die Saison gestartet, hier war das Hauptziel „gut aussehen“ – und wurde wie immer erreicht, da wir alle gut aussehen. Die vierte hatte es nach dem ebenfalls erfreulichen Auftaktunentschieden auf Schwarz-Weiß weiterhin mit der Positionsbestimmung zu tun – wo stehen wir? Gegner war eine Auswahl der Edelsten aus Blankenese.

Um es kurz zu machen – ausführliche Berichte folgen sicher noch: die zweite bekam doch etwas ihre Grenzen aufgezeigt, das 1,5:6,5 war vielleicht etwas höher als nottat, aber doch den größeren Fähigkeiten der Gäste geschuldet, sodass trotz massiver Gegenwehr (Armin bis zum bitteren Ende um Mitternacht) anzuerkennen war, dass hier nichts zu holen war. Dennoch gibt es auch einiges an erfreulichem zu berichten – Marcel hätte am Spitzenbrett sogar einen ganzen holen können, auch Gerd, Detlef und Andi wehrten sich, neben Armin, sehr gut. Unser Plan, nächste Saison mit zwei Stadtligamannschaften für Planungschaos zu sorgen erlitt also einen Dämpfer, der nächste kommt dann am Sonntag.

Bei der vierten war es deutlich erfreulicher: Achim konnte sich gegen gegen Justus Wolff, Sohn eines bei uns im Verein bekannten Vaters, aus bredouilliger Stellung befreien und halbieren, Lukas zeigte erneut eine starke Partie, am Ende fehlte leider im gewonnenen Endspiel der Killerinstinkt, sodass auch hier ein halber Punkt für die Diagonale blieb, Heidrun zeigte in ihrer zweiten Partie ganz starkes Schach und ließ dem Gegner keine Chance mit schönem Angriff am Ende – erster Sieg im zweiten Kampf. Lediglich Christoph musste sich leider beugen. In einer Liga, in der es nach zwei Runden aber erst drei (knapp) entschiedene Kämpfe gab, ist für unsere Reckinnen und Recken aber alles drin, macht was draus. Auffällig hier vor allem, dass es ein von beiden Mannschaften sehr gut gespielter Kampf war, die klischeegemäßen schnellen Totalverluste blieben aus, die Partien dauerten alle lange. Da hätte sich manch Kreisligist eine Scheibe abschneiden können (aber bitte nicht von den Spielern, die wollen wir weiter ganz).

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