Dia 2 holt einen Punkt in Wilhelmsburg

Das erste Auswärtsspiel der Saison führte die zweite zum nicht ganz so auswärtigen SK Wilhelmsburg. Dem DWZ-Heft nach an den ersten drei Brettern mit > 2000 aufgestellt. Davon trat aber nur einer an, und so hatte Marten mal wieder gegen Hauke Reddmann (2241) das Vergnügen. Es wurde aber nur ein kurzes, denn schon nach knapp einer Stunde erlag Marten, wie er es danach so schön Whatsappte: “ einem Damenopfer mit nachfolgender Unterverwandlung“.
Kurz darauf räumte an meinem Nebenbrett Lukas Z. gegen Lothar Welsch (1743) erst die Qualle seines Gegners ab, dann einen Bauern nach dem anderen und bereitete so der Partie ein schnelles Ende. Ausgleich 1:1.

An den restlichen Bretter stand es eher ausgeglichen bis schlecht für uns: Ich hatte gegen Ralf Struckhof (1805) zwei Bauern verloren und auch noch die schlechtere Stellung und Said versuchte sich gegen Jörg Kempe (1743) aus einer bedrückten Stellung zu befreien. Bevor er das aber nicht schaffte und verlor, einigte sich Haschem mit seinem Gegner Kai Uwe Schröder (1790) auf Remis. 1,5:2,5.

Wie aus dem nichts brannte Armin gegen Florian Happ (1388) ein Taktik-Feuerwerk ab, dass seinen Gegner chancenlos aufgeben lies. Fast zeitgleich machte Rainer V., der kurzfristig für den erkrankten Andrei eingesprungen war, gegen Jörn Werner (1635) noch einen halben Punkt und es stand wieder ausgeglichen: 3:3.

Meine Partie hatte sich mittlerweile gewendet. Die zwei Bauern hatte ich mir zurück geholt und in der nun offenen Stellung war mein Läuferpaar dem gegnerischen Springerpaar überlegen. Nun wurde es auch hier sehr Taktisch. Mein Plan die Dame gegen Turm und Springerpaar zu tauschen und dann mit Turm und Läuferpaar den H-Freibauern laufen zu lassen scheiterte leider an einem Dauerschach meines Gegners. Weiterhin ausgeglichen 3,5:3,5.

Etienne hatte gegen Peter Hanf (1655) zwar Dame, Läufer und drei Bauern gegen Turm, Springerpaar und zwei Bauern, aber der Gegner hatte seine Springer so vor den König gestellt, dass sie einen regelrechten Schutzschirm um den König bildeten, während der Turm Etiennes isolierten Bauern unter Druck setzte. Etienne hatte seinen König hinter seinen anderen zwei Bauern und dem Läufer verschanzt, während sich die Dame um den Isolani kümmerte.

Da keiner es wagen wollte seine Festung zu verlassen um den Gegner Angriffspunkte zu geben, ging auch diese Partie und somit auch der Mannschaftskampf Remis aus. Alles in allem ein gerechtes 4:4.

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